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82.000 Euro für Göttinger Kulturprojekte zur Flüchtlingsintegration

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Von: Thomas Kopietz

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Erlebnis in der Gruppe: Szene aus der Produktionsphase des Stücks Flutlicht, das vom Boat-People-Projekt im früheren IWF-Gebäude am Nonnenstieg aufgeführt wurde und Flüchtlinge und Nichtgeflüchtete zusammenbrachte. Foto: nh

Göttingen. Das Land fördert Projekte zur kulturellen Integration Geflüchteter mit mehr als 300.000 Euro. Fünf Göttinger Projekt erhalten aus dem Topf zusammen 82.000 Euro.

Das gab die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD) am Freitagmorgen bekannt. „Kunst und Kultur haben eine immense Bedeutung für Toleranz, Dialog und Verständnis.

Andretta: Alle profitieren

Die geförderten Projekte helfen Menschen mit Fluchterfahrung in unserer Stadt anzukommen und gesellschaftliche Teilhabe zu erfahren“, ist Andretta überzeugt.

Von dem kulturellen Austausch profitierten nicht nur die Geflüchteten, sondern alle – gerade in Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit, sagt Gabriele Andretta.

Unterstützt werden unter anderem. folgende Projekte:

• Die freie Theatergruppe Boat People Projekt erhält Geld für drei Vorhaben. 10.000 Euro für das Projekt Boat People Song Projekt. Das ist eine interkulturelle Musiktheaterproduktion, die von professionellen Künstlern mit und ohne Fluchterfahrungen sowie Nachwuchstalenten produziert wird. Das Netzwerk des BPP konnte geflüchtete syrische Künstler für das Song Projekt gewinnen.

Ebenfalls gefördert (20.000 Euro) wird das Kooperationsprojekt – Arbeitstitel „NORA“ – mit den drei Künstlern Wessam Talhouq, Ayham Abu Shaqra und Wessam Darweash, die aus ihrer Heimat Syrien nach Europa geflohen sind.

Als drittes BPP-Projekt wird die Theaterproduktion „Die Probe – Galixeo in Deutschmania“ des Boat People Projektes mit 27.000 Euro unterstützt.

• Der Göttinger Literaturherbst wird mit seiner neuen Reihe „No limits!“ gefördert, mit der das Festival ein neues Publikum erreichen will – darunter auch Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung. Deshalb kooperiert der Literaturherbst mit dem Göttinger Migrationszentrum und dessen Netzwerk aus allen in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit wichtigen Akteuren. Dafür gibt es 20.000 Euro Euro vom Land.

• Der Kunstverein Göttingen e.V. erhält Unterstützung in Form von 5000 Euro für das integrative Projekt „Gemeinsames Haus“, das im Rahmen des diesjährigen Ausstellungsprogramms „(An)Ordungen des Wissens“ in Kooperation mit dem mit dem Kultur- und Aktionszentrum an der BBS1 (Arnoldi-Schule) durchgeführt wird. (tko)

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