In Richtung Hannover

A7: Drei Unfälle bei Göttingen - Mehrere Kilometer Stau in Richtung Hannover

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Durch einen Unfall auf der A7 bei Göttingen kommt es zu Behinderungen.

Mehrerer Unfälle auf der A7 bei Göttingen sorgen am Donnerstagmorgen für lange Staus in Fahrtrichtung Hannover.

  • Mehrere Unfälle auf der A7 bei Göttingen am Donnerstagmorgen.
  • Der Verkehr staute sich teilweise mehrere Kilometer.
  • Viel Sachschaden und Leichtverletzte.

Update, 23.01.2020, 15.17 Uhr: Verkehrsteilnehmer, die am Donnerstag auf der A7 bei Göttingen in Richtung Hannover unterwegs waren, mussten mehr Fahrzeit als üblich einplanen. Grund dafür waren mehrere Unfälle zwischen der Rastanlage Göttingen und der Anschlussstelle Göttingen-Nord.

Unfall auf der A7 um 7.50 Uhr: Zwei Fahrzeuge kollidieren im Stauende

Gegen 7.50 Uhr näherte sich ein 31-Jähriger aus Kassel mit seinem Skoda dem Stauende und bremste deshalb sein Fahrzeug ab. Ein nachfolgender 32-Jähriger erkannte dies zu spät und rutschte mit seinem Golf auf den Vordermann auf. An beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden. Niemand wurde verletzt. Die Beteiligten fuhren nach der Kollision auf den Standstreifen und warteten dort auf die Polizei.

Unfall auf der A7 bei Göttingen um 7.55 Uhr: Nachfolgeunfall im Stauende

Gegen 7.55 Uhr – die Polizei war noch nicht vor Ort – fuhr ein 68-Jähriger aus dem Werra-Meißner-Kreis mit seinem Renault Twingo im zügigen Tempo an den wartenden Beteiligten vorbei, musste dann aber sein Fahrzeug staubedingt bis zum Stillstand abbremsen. Ein unmittelbar folgender Lkw-Gliederzug, der von einem 50-Jährigen aus Kassel gesteuert wurde, konnte gerade noch rechtzeitig anhalten, so die Polizei.

Jedoch fuhr ein hinter ihm fahrender Sattelzug auf, der von einem 45-Jähriger aus Polen gesteuert wurde. Durch die Wucht wurde der Gliederzug auf den Twingo geschoben. Ein 48-Jähriger aus der Tschechien, der einen Zwölf-Tonnen-Lastwagen steuerte, kam am Ende ebenfalls nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und fuhr auf. An allen Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden.

Unfall bei Göttingen: Ein Fahrer wurde leicht verletzt

Der Zwölf-Tonnen-Lastwagen musste abgeschleppt werden. Der 50-Jährige aus Kassel erlitt zudem leichte Verletzungen an der Hand. Aufgrund der Unfallsituationen mussten zwei Fahrstreifen vorübergehend gesperrt. Die Folge war zähflüssiger Verkehr.

Unfall auf der A7 bei Göttingen um 9.35 Uhr: Auffahrunfall - Sprinterfahrer vorsorglich ins Krankenhaus gebracht

Gegen 9.35 Uhr kam es dann am Stauende auf Höhe der Rastanlage Göttingen zu einem weiteren Auffahrunfall: Ein 51-Jähriger aus Polen musste seinen Sattelzug verkehrsbedingt abbremsen. Eine hinter ihm fahrende 30-Jährige aus dem Landkreis Eichsfeld reagierte rechtzeitig und konnte sicher anhalten.

Ein dahinter folgender 22-jähriger Sprinterfahrer aus Polen erkannte die Situation viel zu spät und versuchte noch nach links auszuweichen. Er streifte zunächst den BMW und prallte anschließend mit hohem Tempo auf den Sattelzug. An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der Sprinterfahrer hatte keine sichtbaren Verletzungen, wurde aber aufgrund des hohen Tempos beim Unfall vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Sprinter musste abgeschleppt werden.

Der Verkehr konnte auch in diesem Fall einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Es kam nur zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.

A7: Unfall bei Göttingen - Mehrere Kilometer Stau in Richtung Hannover

Erstmeldung, 23.01.2020, 9.19 Uhr: Derzeit wird der Unfall von der Polizei aufgenommen. Deshalb steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Das sorgt auch im Stadtgebiet für Behinderungen, da viele Autofahrer auf die Otto-Brenner-Straße ausweichen, die parallel zur Autobahn verläuft. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Auf dem Autobahnzubringer Göttingen-Nord (Bundesstraße 27) hatte es zwischen der Abfahrt Göttingen-Nord und der Ausfahrt Holtensen in Fahrtrichtung Weende einen Unfall gegeben. Deshalb kam es zu einem Rückstau. Dieser Unfall ist inzwischen geräumt.

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