Südniedersachsen besonders betroffen

Sechsspuriger Ausbau: A7 bleibt noch für Jahre Großbaustelle

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Die Autobahn 7 in Niedersachsen: Autofahrer müssen noch einige Jahre mit Behinderungen durch Bauarbeiten rechnen.

A7: Die wichtige Nord-Süd-Verbindung bleibt für Jahre eine Großbaustelle - insbesondere in Südniedersachsen.

In der Region ist der sechsspurige Ausbau weiter voll im Gang.

Seesen-Northeim

In Süden Niedersachsens läuft seit Mai 2017 der privat finanzierte sechsspurige Ausbau des Abschnitts zwischen Seesen und südlich von Northeim durch das private Unternehmen Via Niedersachsen. Die Bauarbeiten laufen nach derzeitigen Planungen bis Ende 2021. 

In diesem Bereich gibt es auf einer Gesamtlänge von 29,2 Kilometern ständig Behinderungen und Staus. Auf einigen dieser Abschnitte hat der sechsspurige Ausbau noch gar nicht richtig begonnen.

Salzgitter-Hildesheim

Auf einem zehn Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Dreieck Salzgitter und der Raststätte Hildesheim wird ebenfalls gebaut. Seit März läuft der Neubau des Dreiecks Salzgitter, das bis Oktober 2020 zum „echten Dreieck“ erweitert wird. Dann kann der Verkehr von Hannover kommend direkt nach Braunschweig abbiegen.

Brücken-Erneuerung

Südlich von Hildesheim werden zwei wichtige Brücken erneuert und auf sechs Spuren erweitert. Es sind die Innerstetalbrücke (bis Ende 2022) und die Wöhlertalbrücke (bis Anfang 2022).

Nördlich von Hannover

Der größte Stau-Hotspot Niedersachsens liegt aktuell zwischen den Dreiecken Hannover-Nord und Walsrode: Die etwa 20 Kilometer lange Baustelle zwischen Großburgwedel und Westenholz hat im Sommer laut ADAC sechs der sieben längsten Staus in Niedersachsen verursacht.

Der letzte Bauabschnitt zwischen Allertal und Hannover-Nord soll nach Behördenangaben erst im Dezember kommenden Jahres abgeschlossen werden.

Kleines Teilstück bei Walsrode ist fertig

Ein neues, sechsspuriges Teilstück der Autobahn 7 bei Walsrode wurde für den Verkehr freigegeben. Freie Fahrt gibt es ab sofort auf dem acht Kilometer langen Abschnitt zwischen Bad Fallingbostel und dem Walsroder Dreieck.

Dort stehen dem Verkehr nun sechs Spuren zur Verfügung. Das dürfte auf diesem Teilabschnitt für Entlastung sorgen. (mit dpa)

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