Aktionstickets des Bahn-Konkurrenten im Angebot

Fernzug Locomore fährt ab 24. August für Flixbus

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Betriebsstart in Göttingen im Dezember 2016: Damals stoppte der Locomore erstmals in der Uni-Stadt. Nach einer Pause werden die Fahrten ab 24. August wieder aufgenommen. Für den Betrieb ist dann Leo Express verantwortlich.   

Göttingen/Kassel. Der Fernzug Locomore fährt wieder zwischen Stuttgart und Berlin mit Stopps in Kassel und Göttingen - ab Donnerstag, 24. August.

Das wurde am Mittwoch über die Locomore-Homepage bekannt gegeben. Wer sie aufruft, der landet ab sofort im „Locomore“-Bereich des Fernbus-Anbieters Flixbus. Der Marktführer bei den Fernbusreisen übernimmt den Vertrieb der Tickets. Für den Betrieb ist das tschechische Unternehmen Leo Express verantwortlich. Es übernimmt das Fernzugunternehmen Locomore und dessen Wagen.

Die Züge starten in Richtung Berlin freitags bis montags um 9.58 Uhr in Kassel-Wilhelmshöhe und um 10.18 Uhr in Göttingen. In Richtung Stuttgart geht der Express donnerstags bis sonntags in Göttingen um 17.44 Uhr und in Kassel-Wilhelmshöhe um 18.05 Uhr auf die Reise. Im September soll noch ein weiteres Zugpaar hinzukommen.

„Wir glauben an Locomore und daran, dass auch Mobilität auf der Schiene nicht teuer sein muss. Gemeinsam stellen wir sicher, dass der Zugbetrieb wiederaufgenommen werden kann. Zeitgleich freuen wir uns riesig über die perfekte Ergänzung zu unserem grünen Fernbusnetz“, heißt es im Locomore-Bereich der Internetseite Flixbus. Das Unternehmen ist bei den Fernbus-Abfahrten Marktführer am Bahnhof Göttingen. Flixbus kündigt an, dass attraktive Umsteigeverbindungen zwischen dem Bahn- und den Bus-Angeboten möglich sein sollen.

Der private Fernzugbetreiber Locomore hatte in den vergangenen Monaten für Aufsehen gesorgt. Das Unternehmen hatte bei privaten Geldgebern Kapital per Crowdfunding für den Start im vergangenen Dezember eingesammelt. Doch schon im Mai musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Seitdem gab es keine Fahrten mehr.

Nun folgt der Neustart – mit Flixbus als Haupt-Vertriebspartner. Damit Kunden den Zug kennenlernen können, gibt es knapp 10.000 Aktionstickets zum Preis von zehn Euro. Weitere Informationen gibt im Internet.

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