Es bleibe bei der stündlichen Anbindung von Göttingen

Abgeordneter Güntzler: Uni-Stadt Göttingen behält ihre ICE-Stopps

Ein ICE stoppt am Bahnhof Göttingen: Die Uni-Stadt wird nach Eröffnung der Neubaustrecke von Erfurt nach Nürnberg Ende 2017 weiterhin gut angebunden sein. Foto: dpa

Göttingen. Der ICE-Halt Göttingen bleibt auch in Zukunft so gut angebunden wie bisher. Das berichtet der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) nach einem Gespräch mit der Bahn.

„Mir ist versichert worden, dass der ICE-Halt Göttingen nicht wie befürchtet unter der neuen Verbindung Nürnberg-Berlin über Halle/Erfurt leidet“, sagte der CDU-Politiker nach einem Gespräch mit der Deutschen Bahn AG. Gemeinsam mit Gerd Aschoff vom Fahrgastverband Pro Bahn und Burkhard Breme von der Initiative „Höchste Eisenbahn Südharz“ war der Abgeordnete bei der Deutschen Bahn, um über Themen des Nah- und Fernverkehrs in Südniedersachsen zu sprechen.

Fritz Güntzler

Dabei hat Güntzler erfahren, dass mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 die neue ICE-Linie 13 Berlin–Frankfurt Flughafen via Göttingen verkehrt. Diese neue Linie wird die heutige Linie 11 Berlin–Frankfurt–Stuttgart–München ersetzen, die dann über Leipzig geführt wird. „Es bleibt also bei der stündlichen Anbindung von Göttingen“, so der Abgeordnete.

Die neue Linie 13 wird bis zum Frankfurter Flughafen verkehren. Damit erhält Göttingen zusätzlich zur Linie 22 Hamburg–Stuttgart eine weitere Direktverbindung zum wichtigsten deutschen Flughafen. Am Drehkreuz der deutschen Luftverkehrs werden Reisende aus Göttingen ganz neue Anschlussverbindungen mit dem Zug in Richtung Köln-Rhein/Main sowie in Richtung Rheintal nach Mainz/Koblenz/Bonn erreichen. In Fulda hat die neue ICE-Linie 13 zudem Anschluss auf die Linie 11 Berlin–Leipzig-Frankfurt-Stuttgart-München, sodass alle bisherigen Reisemöglichkeiten von Göttingen nach Frankfurt Hbf, Mannheim, Stuttgart weiterhin genauso schnell bestehen bleiben. Im Klartext: Wer in die Frankfurter Innenstadt will muss ab Ende 2017 in vielen Fällen umsteigen.

„Insgesamt hat der Fahrplanwechsel für Göttingen Vorteile, weil sich damit mehr Optionen zum Umsteigen bieten“, sagt Güntzler. Göttingen ist aus seiner Sicht mit über 100 Abfahrten am Tag besser angebunden als beispielsweise München oder Leipzig. „Ich werde mit der Bahn im Gespräch bleiben und immer wieder darauf hinweisen, dass der ICE-Halt seinen Status quo behalten muss“, verspricht der Bundestagsabgeordnete. (bsc)

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