Jetzt in der Geiststraße 10 

Akademie der Wissenschaften hat ein neues Zuhause

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Saniert: Das neue Domizil der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen in der Geiststraße 10, ehemalige Hals-Nasen-Ohrenklinik der Uni-Medizin und Studentenwohnheim. 

Göttingen. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hat nun auch ein Domizil in einem ehemaligen Klinik-Gebäude in der Geiststraße 10 bezogen. Das Haus vereint viele Aktivitäten und ist in dieser Form für die Wissenschaft einzigartig in Niedersachsen.

In dem neuen Gebäude stehen der Akademie, die 1751 gegründet wurde, 1500 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung, die sich über drei Etagen verteilt. Das Gebäude hatte 130 Jahre lang als Hals-Nasen-Ohrenklinik gedient, bevor es in den 1980er-Jahren in ein Studentenwohnheim umgewandelt wurde. Um die Räumung, Sanierung und den Leerstand hatte es Proteste aus der Studentenschaft gegeben.

Für die Akademie ist damit nach jahrelangen Bemühungen ein Wunsch Wirklichkeit geworden: Sie hat ein Gebäude bekommen, in dem die meisten ihrer Forschungsprojekte – neun an der Zahl – in Göttingen, die bis dahin über verschiedene Einrichtungen in der Stadt verteilt waren, unter einem Dach zusammengebracht werden konnten. Insgesamt hat die Akademie 26 Forschungsprojekte, vier sind im Lagarde-Haus untergebracht. Der Verwaltungssitz bleibt weiterhin in der Theaterstraße 7.

Eröffnungsfeier mit prominenten Gästen: Akademie-Präsident Prof. Andreas Gardt am Rednerpult begrüßte auch Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (vorne rechts) und daneben Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Klajic sowie Uni-Präsidentin Prof. Ulrike Beisiegel.

„Die Projekte profitieren, weil die alltägliche Betreuung durch die Akademie aufgrund der Nähe leichter wird. Auch der soziale und fachliche Austausch über die Projektgrenzen hinweg kommt der wissenschaftlichen Arbeit zugute“, sagte die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic´ (Grüne), die wie viele geladene Gäste zur Feier am Donnerstag in die Geiststraße gekommen war.

Prof. Andreas Gardt, Präsident der Akademie, dankte vor allem dem Wissenschaftsministerium und der Universität. Das Ministerium hat die Miete übernommen, und die Uni als Eigentümerin des Gebäudes hat die ehemalige Hals-Nasen-Ohrenklinik zwei Jahre lang nach den speziellen Bedürfnissen der Akademie umgebaut. „Für die Wissenschaft hat sich die Mühe schon gelohnt. Das Haus in der Geiststraße ist zu einem Haus des Geistes geworden. Es ist ein geisteswissenschaftliches Forschungszentrum entstanden, das in Niedersachsen einzigartig ist“, sagte Andreas Gardt.

„Mit der Anmietung der Geiststraße 10 ist es der Akademie gelungen, die Bedingungen für ihre wissenschaftliche Arbeit weiter zu verbessern“, sagte Ministerin Heinen-Kljajic´.

www.adw-goe.de

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