Aktion im Landkreis

130 Polizisten auf Sonderstreife in Göttingen: Einbrüche gingen stark zurück

Göttingen. Etwa 130 Beamte waren in dieser Woche in Stadt und Landkreis Göttingen im Sondereinsatz gegen Einbrecher. Laut Polizei riss dadurch die Einbruchserie schlagartig ab.

Die Beamten kontrollierten insgesamt 65 Fahrzeuge und stellten die Personalien von 90 Personen fest. Die massive Präsenz der Polizei blieb offenbar in den Täterkreisen nicht unbemerkt, hieß es am Freitag von Seiten der Göttinger Polizei.

Erst Anfang Dezember war beim ersten Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes in Göttingen die neue Ermittlungsgruppe „Wohnung“ mit insgesamt sieben Beamten ins Leben gerufen worden. Sie befasst sich ausschließlich mit dem Thema Einbruch. Die Gruppe plant auch strategische Bekämpfung des Kriminalitätsphänomens, das viele Menschen in Südniedersachsen verunsichert.

Bei der ersten zentralen Kontrollaktion, die in dieser Woche von Mittwoch bis Freitag stattfand, waren Beamten in zivil und in Uniform auf Streife. Damit sollten gezielt Einbrecher abgeschreckt werden. Einbruchschutzexperten des Präventionsteams waren parallel dazu zu Fuß unterwegs und führten Beratungsgespräche mit Anwohnern. Andere Stadtteile wurden verdeckt von Beamten in zivil beobachtet.

Eine weitere Präventionsstreife ist bereits am kommenden Mittwoch im Göttinger Stadtteil Weende geplant. Dabei suchen die Beamten den direkten Kontakt zu Anwohnern und wollen auf Sicherheitslücken an den Häusern aufmerksam machen. Die Polizisten tragen dabei Uniform und gelbe Warnjacken zur besseren Erkennbarkeit.

Außerdem kündigt die Polizei für die kommenden Wochen weitere verdeckte und offene Streifen gegen Einbrecher in Stadt und Landkreis Göttingen an. 

Rubriklistenbild: © dpa

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