Stadtsportbund hatte eingeladen

Aktionstag in Göttingen: Frauen erlebten neueste Sport-Trends

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Effektives Training: Beim Workshop „Mini-Therabänder“ brachte Kursleiterin Maike Fremke (rechts) die Teilnehmerinnen ordentlich ins Schwitzen.

Göttingen. Bereits zum 16. Mal veranstaltete der Stadtsportbund (SSB) Göttingen am Dienstag auf der Sportanlage am Sandweg seinen Frauensporttag. Dabei gab es mit 185 Anmeldungen einen neuen Rekord zu vermelden.

„Ich freue mich sehr, dass wir trotz Regens wieder so viele Teilnehmerinnen haben“, sagte der SSB-Vorsitzende Andreas Gruber. Wegen möglicher Wetterkapriolen hatte das Organisatorenteam um Ines Graeber und Gudrun Pritzel die vier ursprünglich für draußen geplanten Workshops in den Laufschlauch des Jahnstadions, in die SSB-Geschäftsstelle und in ein Zelt verlegt. Beim „Heavy-Metall“ und „Brasils“ waren Kraft und Ausdauer gleichermaßen gefragt, das „Hoop Inn“ bot ein Ausdauertraining mit Hula-Hoop-Reifen und beim Cross-Boccia lernten die Frauen eine völlig neue Art des beliebten Kugel-Spiels kennen.

Ganzkörpertraining

Beim Aroha (angeleitet von Akka Bauche) erlebten die Teilnehmerinnen beispielsweise ein effektives Ganzkörpertraining, das alle großen Muskeln sowie das Herz-Kreislaufsystem kräftigt und das vom Kriegstanz der neuseeländischen Maori (Haka), vom Kung Fu und vom Tai Chi inspiriert ist. Kursleiterin Astrid Reinhardt zeigte beim Workshop „Fusion Fitness Rope“, wie man seine Fitness mit dem neuen, dehnbaren Seil gleichen Namens verbessern kann. Ím Workshop „Mini-Therabänder“ von Maike Fremke ging es um die Kräftigung der Muskulatur und bei „Drums Alive“ von Ditta Schmidt hatten die Teilnehmerinnen beim gleichzeitigen Trommeln und Tanzen viel Spaß und verbrauchten jede Menge Energie.

Gelungenes Rezept

„Unser Hauptziel ist es, mit dieser Veranstaltung Frauen zum Sport zu bringen, die bislang noch nicht in einem Verein organisiert sind“, sagte Mitorganisatorin Ines Graeber. Gleichzeitig wolle man aber auch bereits Sport treibenden Frauen und vor allem Übungsleiterinnen neue Sportarten und Trends zeigen, die sie dann in die Vereine weiter tragen könnten. Wie gut dieses Rezept funktioniert, zeigt die Tatsache, dass der Frauensporttag diesmal sogar deutlich überbucht war. Weil ein Workshop mit mehr als 40 Teilnehmerinnen keinen Sinn machen würde und die Teilnehmerzahl somit auf 160 beschränkt ist, mussten 25 Frauen mit dem Platz auf der Warteliste Vorlieb nehmen.

Großen Anteil an der stetig steigenden Beliebtheit des Frauensporttages hat aber sicher nicht nur der sportliche, sondern auch der gesellige Aspekt. Wie immer bildete nämlich auch in diesem Jahr wieder der „Klönschnack“ mit einem leckeren Buffet den Abschluss. Und weil zum Ende hin sogar die Sonne wieder durch die Wolken lachte, konnte dieser sogar wie geplant unter freiem Himmel stattfinden.

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