Aktionstag im Rathaus: Arbeitsgruppen berichten über das Thema Inklusion

Klaus Baethge über seine Arbeit im Projekt „Inklusion Bewegen“

Göttingen. Wie können Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt leben? Damit beschäftigt sich das zweite Forum Inklusion Bewegen in Göttingen.

Das Forum findet am Montag, 22. Februar, von 13.30 bis 18 Uhr im Ratssaal im Neuen Rathaus Göttingen, Hiroshimaplatz 1, statt. Das Projekt „Inklusion Bewegen“ wurde 2014 von der Stadt und dem Landkreis Göttingen in Kooperation mit den Göttinger Werkstätten ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt des Forums stehen die fünf Arbeitsgruppen Wohnen, Mobilität, Bildung, Arbeit und Freizeit. Sie stellen die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Ilona Friedrich wird über die Inklusions-Erfahrungen im Werra-Meißner-Kreis berichten.

Etwa 160 Anmeldungen gab es vorab. Interessierte können noch spontan an der kostenlosen Veranstaltung teilnehmen. Alle Räume sind rollstuhlgerecht. Zudem gibt es Gebärdendolmetscher und eine Übertragungsanlage für Hörgeschädigte.

Wir sprachen mit Klaus Baethge, Projektkoordinator bei „Inklusion Bewegen“. 

Herr Baethge, was gehört zu Ihren täglichen Aufgaben? 

Klaus Baethge: „Hauptsächlich koordiniere und berate ich die fünf Arbeitsgruppen. Diese entwickeln Vorschläge, damit Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt leben können. Außerdem bin ich für den Austausch zwischen Stadt, Landkreis und den Arbeitsgruppen zuständig. Zudem gehört die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu meinen Aufgaben.“

Was ist seit der Gründung des Projektes „Inklusion Bewegen“ passiert? 

Baethge: „Zusammen mit den Arbeitsgruppen haben wir uns einen Überblick verschafft, wo Lücken sind und welche Barrieren abgebaut werden sollten. Es gibt ja nicht nur bauliche Barrieren, sondern auch welche, die beispielsweise durch Sprache entstehen.“

Was wünschen Sie sich, damit Stadt und Landkreis Göttingen noch inklusiver werden? 

Baethge: „Jetzt geht es darum, die vielen Pläne und Ideen in die Tat umzusetzen. Es ist wichtig, dass wir die Leute miteinander ins Gespräch bringen: Betroffene und Angehörige, Mitarbeiter aus Stadt- und Kreisverwaltung, Menschen aus den Reha-Einrichtungen. Durch Gespräche lernt man die Perspektiven der anderen kennen und kann gemeinsam Ideen entwickeln.“

Kontakt: 

Tel.: 0551/384 200 850

Mail: K.Baethge@goe-we.de

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