Aktivisten sorgen für späteren Beginn der Göttinger Ratssitzung

Riesenprojekt: Die Sanierung des Neuen Rathauses und der Nebengebäude in Göttingen wird nach derzeitigen Schätzungen etwa 60 Millionen Euro verschlingen. Foto: SchlegelNeues Rathaus Hiroshimaplatz
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Das Neue Rathaus: Hier traf sich am Freitag der Göttinger Stadtrat zu einer verkürzten Sitzung.

Aktivisten machten am Freitag zu Beginn der Sitzung des Göttinger Stadtrates auf die Situation von Flüchtlingen an der türkisch-griechischen Grenze aufmerksam. Sie störten den Auftakt.

Daraufhin wurde die Sitzung unterbrochen und erst mit 15-minütiger Unterbrechung fortgesetzt und wurde wegen des Coronavirus auf ein Minimum an Tagesordnungspunkten reduziert.

In einer Ansprache machte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) mit Blick auf das Coronavirus und dessen Folgen deutlich, dass es eine solche Situation noch nicht gegeben habe. Bedauerlicherweise müsse man nun das öffentliche Leben stark einschränken. „Wir wissen, dass wir füreinander Verantwortung haben“, sagte Köhler. Und weiter: „Jeder ist für seiner Gesundheit selbst verpflichtet.“

Die eigentliche Ratssitzung dauerte nicht einmal 30 Minuten. Darin wurde mit Gegenstimmen und ohne Aussprache der Nachtragsetat mit dem Schulpaket beschlossen. Mit einer wichtigen Änderung: Die Verwaltung bekommt mit Blick auf das Otto-Hahn-Gymnasiums den Prüfauftrag, ob der Mensabetrieb in den benachbarten Beruflichen Schulen II möglich ist.

Außerdem winkte der Rat die geplante Fusion zwischen den Sparkasse Münden und Göttingen durch.  bsc

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