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Aktivisten störten Corona-Kritiker-Treffen

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Von: Bernd Schlegel

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Aktion am Wochenende: Aktivisten von Radical M störten eine Kundgebung von Corona-Kritikern. © privat/nh

Corona-Kritiker kamen am Samstag zu einer Aktion in der Göttinger Innenstadt zusammen. Mehr als 50 Aktivisten störten die Kundgebung.

Die Aktivisten spielten laute Musik, machten Zwischenrufe und organisierten Redebeiträge während die Kundgebung der so genannten „Corona-Rebellen“, heißt es in einer Mitteilung der kommunistischen Gruppe Radical M.

„Sie verbreiten eine Krisendeutung, nach der die Krise von einem kleinen Kreis an Menschen geplant und gegen ein vermeintliches ‚eigenes Volk‘ gerichtet sei“, sagt Jonas Wagner, Sprecher der Gruppe Radical M, in einer Mitteilung. Verschwörungstheorien sind aus Sicht von Wagner Teil einer „gefährlichen Ideologie“, der seine Grupppe „immer wieder entgegen“ stellen werde.

„Auch behaupten die „Corona-Rebellen“ ständig, sie seien unpolitisch. Doch genau das, in Verbindung mit der Ideologie, die sie verbreiten, schafft den Nährboden für rechtes und rechtsradikales Gedankengut. Das ist brandgefährlich“, erklärt Wagner weiter.

Eine Anti-Corona-Kundgebung der Kleinstpartei „Die Rechte“ gab es zudem in Braunschweig. Dort stellten sich 400 Sympathisanten des „Bündnisses gegen Rechts“ gegen den Aufmarsch.  bsc

Im Zusammenhang mit mehreren größeren privaten Feierlichkeiten ist es zu einem Ausbruchsgeschehen von Corona in Göttingen gekommen, teilte die Stadt am späten Freitagabend mit.

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