Rückstau auf Kasseler Landstraße

Altes EAM-Gebäude in Göttingen: Teile drohen herabzustürzen 

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Vom alten EAM-Gebäude an der Kasseler Landstraße (im Hintergrund) drohen Teile herabzustürzen.

Göttingen – Die Kasseler Landstraße in Göttingen ist stadtauswärts in Höhe Stadtfriedhofes seit Freitagabend voll gesperrt. Grund sind Teile der Außenwand des alten EAM-Gebäudes, die auf den Fußweg und die Fahrbahn herabzustürzen drohen.

Nach Auskunft von Mitarbeitern des Ordnungsamtes sollen Unbekannte im Inneren des seit Jahren leerstehenden Gebäudes Teile abmontiert haben, die zur jetzigen Gefahrensituation geführt haben. Am Freitagabend war ein Statiker vor Ort, der sich ein Bild der Lage machte.

Nachdem zunächst nur der Fußweg gesperrt war, wurde daraufhin auch die stadtauswärts führende Fahrbahn gesperrt. Am Samstagvormittag kam es zu größeren Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wird über den Salinenweg, die Straße „In der Krümme“ und die Bachstraße umgeleitet. Weil an der dortigen Ampel immer nur wenige Autos die kurze Grünphase passieren können, kommt es zu einem größeren Rückstau, bis zum Posthof.

Wie das weitere Vorgehen ist, konnte die Polizei am Samstagvormittag zunächst nicht sagen. Auch wie lange die Sperrung andauern wird, ist nicht bekannt.

Das alte EAM-Hochhaus an der Kasseler Landstraße, einer der vier Haupteinfahrtsstraßen in die Universitätsstadt, steht seit Jahren leer. Seit 2016 wirkt es mit seinem Gerüst aus Trägern, Decken und ohne Außenwände wie ein Skelett. Es hat eine Fläche von 2500 Quadratmetern. Pläne für einen Umbau gab es schon 2010, bislang ist jedoch nichts geschehen.  ysr

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