Altes Sartorius-Gelände: Stadt und Unternehmen stellen Planung vor

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Das Sartorius-Gelände in der Göttinger Nordstadt aus der Luft: Bei einem Bürger-Infoabend sollen über die weitere Entwicklung berichtet werden.  

Göttingen. Über die weitere Entwicklung für das Sartorius-Geländes zwischen Weender Landstraße und Annastraße informieren das Unternehmen und die Stadt Göttingen am Mittwoch, 30. November.

Beginn ist um 18 Uhr auf dem Gelände – Eingang über die Annastraße (Tor 5). Bereits zum dritten Mal laden Stadt und Sartorius zu einer solchen Veranstaltung ein. Nach einer Einführung durch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler wird Sartorius-Vorstandsvorsitzender Dr. Joachim Kreuzburg über den Masterplan und die nächsten Schritte informieren.

Mit der Planung war das Entwicklerbüro „Holzer Kobler Architekten“ (Zürich/Berlin) beauftragt worden. In der attraktiven Lage, nahe zur City, zum Uni-Campus, zu Kliniken und Instituten sowie zum Bahnhof und dem Autobahnzubringer, sollen auf dem seit 1898 von Sartorius genutzten Firmengelände nach dem Slogan „Bilden, Gründen, Wohnen“ sowohl Wohnungen und Raum für kleinere, junge Firmen sowie Bildungseinrichtungen entstehen.

An dem Gelände bekunden auch die Fachhochschule HAWK und die Universitätsmedizin Interesse, die zusammen den Gesundheitscampus entwickeln und betreiben. Sie wünschen sich eine Kooperation.

Das gesamt Projekt hat ein Finanzierungsvolumen, wie selten zuvor eines in Göttingen: Es beträgt für die entstehende 44.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche etwa 100 Millionen Euro. Sartorius wolle sich dabei weitesgehend als Investor zurückhalten, hatte es im April bei einer Planvorstellung geheißen.

Außerdem wird Stadtbaurat Thomas Dienberg am Mittwoch, 30. November, einen Zwischenbericht zur Rahmenplanung für die Nordstadt geben. Dieser Planungsprozess läuft seit etwa einem halben Jahr. Anmeldungen sind für die Veranstaltung laut Mitteilung nicht erforderlich. 

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