Kleekamm-Preis für innovatives Projekt

Alzheimer-Forscherinnen der Göttinger Uni-Medizin ausgezeichnet

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Für ihre Alzheimer-Forschung ausgezeichnet: Doktor Yvonne Bouter, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UMG, AG Molekulare Psychiatrie (links) und Doktor Caroline Bouter, Abteilung Nuklearmedizin der UMG.

Göttingen. Die Alzheimer Stiftung Göttingen hat den Inge und Fritz-Kleekamm-Preis 2017 für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung an die Göttinger Forscherinnen Yvonne Bouter und Caroline Bouter verliehen.

Mit dem Preis, der erstmalig mit 50.000 Euro dotiert ist, fördert die „Alzheimer Stiftung Göttingen“ innovative, translationale Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Alzheimer-Therapie, die am Campus Göttingen betrieben werden. Die Auszeichnung geht zu gleichen Teilen an Doktor Caroline Bouter, Abteilung Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), und Doktor Yvonne Bouter, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UMG, AG Molekulare Psychiatrie.

Die Gutachter begründeten ihre Entscheidung mit der überzeugenden Projektidee. Das Ziel der beiden Forscher-innen ist es, einen Biomarker zu entwickeln, um möglichst früh eine Demenzerkrankung diagnostizieren zu können.

Bei der Übergabe des „Inge und Fritz Kleekamm-Preises“ würdigte Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorsitzender des Beirats der „Stiftung zur Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Alzheimer Erkrankungen – Universitätsmedizin Göttingen“ und Sprecher des Vorstandes der UMG, die Arbeit der Stiftung als vorbildliches Beispiel für bürgerliches Engagement im Dienste der Forschung und Wissenschaft. „Wir sind dem Stifter außerordentlich dankbar. Er hat uns ein Vermögen von 2,9 Millionen Euro zur Verfügung gegeben. Das hilft uns dabei, aus den Erträgen den forschenden Nachwuchs unterstützen zu können. Dass es in diesem Jahr auch noch Schwestern sind, ist ein Unikat in meiner bisherigen Zeit als Dekan.“

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