Warnstreik

Am Donnerstag fahren in Göttingen keine Stadtbusse: Es gibt Alternativen

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Ein Stadtbus an der zentralen Umsteige-Haltestelle Weender Straße-West: Verdi hat für Donnerstag zu einem Streik bei den Göttinger Verkehrsbetrieben aufgerufen. 

Göttingen. Wer an diesem Donnerstag den Göttinger Stadtbus nutzen will, hat Pech. Das städtische Unternehmen wird bestreikt.

Aktualisiert um 17.15 Uhr - Dadurch fällt der Busbetrieb für einen Tag aus. Das berichten die Göttinger Verkehrsbetriebe.

Kunden, die trotzdem mit Bussen ihre Ziele innerhalb der Stadt Göttingen erreichen wollen, sollten eine Alternative prüfen: Auf zahlreichen Strecken fahren parallel zu den Stadtbussen die Regionalbusse. Sie werden am Donnerstag nicht bestreikt und können wie die Stadtbusse mit den Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Südniedersachsen (VSN) genutzt werden.

Einige Beispiele: Die Linie 120 von Göttingen nach Hann. Münden fährt über die Kasseler Landstraße und erschließt damit Grone. Durch Geismar fahren unter anderem die Linien 140 (Richtung Groß Schneen) und 150 (Richtung Duderstadt). Durch Rosdorf führt die Linie 130 (Richtung Friedland). Weende und Bovenden können mit der Linie 180 erreicht werden. Die Göttinger Weststadt und das Gewerbegebiet Grone werden unter anderem von den Linien 110 (Richtung Adelebsen) und 210 (Richtung Uslar) angefahren. Weitere Infos gibt es hier.

Rathaus soll am Donnerstag öffnen

Laut Göttinger Stadtverwaltung gibt es wegen des für Donnerstag, 1. März, angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst keine Hinweise darauf, dass Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr eingeschränkt bzw. Einrichtungen oder Dienststellen geschlossen werden müssten. 

"Allerdings ist nicht bekannt, wie viele Mitarbeiter dem Aufruf der Gewerkschaft zur Arbeitsniederlegung folgen. Längere Wartezeiten könnten aber unter Umständen nicht ausgeschlossen werden", heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung.

Die städtischen Kindertagesstätten sollen nicht bestreikt werden.  Während die Stadtwerke Göttingen AG die Sicherheit der Versorgung mit Trinkwasser, Erdgas, Fernwärme und Strom gewährleistet sieht, können auch die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) laut Stadtverwaltung nicht ausschließen, dass Restabfallbehälter, Bio- und Papiertonnen nicht geleert bzw. gelbe Säcke und Sperrmüll nicht abgefahren werden.

Verdi und Komba haben zum Warnstreik aufgerufen

Verdi hat für  Donnerstag, 1. März, zu einem ganztägigen Warnstreik mit Schwerpunkt in Göttingen aufgerufen. Die Gewerkschaft will damit einer Forderung nach sechs Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft Komba und der Deutsche Beamtenbund haben für Donnerstag ebenfalls zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Eine Aktion läuft von 7 bis 10 Uhr auf dem Hiroshimaplatz am Neuen Rathaus.

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