Sperrbezirk in vier Ortsteilen

Amerikanische Faulbrut bedroht Bienennachwuchs in Rosdorf und Friedland

Göttingen. In vier Bienenstöcken in Niedernjesa (Gemeinde Friedland), Volkerode, Settmarshausen und Olenhusen (Gemeinde Rosdorf) ist die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen.

Der Landkreis hat eine Sperrzone ausgerufen, die sofort in Kraft tritt. Die Tierseuche befällt nur die Brut von Honigbienen. Die von den Bakterien befallene Brut stirbt und wird zersetzt.

Die Zone zum Schutz anderer Bienenvölker umfasst einen Radius von jeweils einem Kilometer um die betroffenen Bienenstöcke in den vier Dörfern. Was bedeutet der Sperrbezirk für die Imker? Jeder der im Sperrbezirk Bienen hält, hat das unverzüglich anzuzeigen – beim Fachbereich Veterinärwesen.

Alle Bienenvölker und -stände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen. Das sollte nach Absprache mit dem Fachbereich Veterinärwesen geschehen.

Außerdem dürfen bewegliche Bienenstände nicht von ihrem Standort entfernt werden. Das gilt auch für lebende wie tote Bienen, Waben, Wabenteile und -abfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften, die in den Ständen bleiben müssen.

Die Anordnungen sind der Allgemeinverfügung zu entnehmen. Nachfragen an: Fachbereich Veterinärwesen, Tel. 0551/525-2493.

Rubriklistenbild: © dpa

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