Fahrer im Auto eingeklemmt

Unfall in Waschanlage: Schneise der Verwüstung

Bild der Verwüstung: Ein Mann aus dem südlichen Landkreis Göttingen wurde nach einer Amokfahrt in seinem Fahrzeug eingeklemmt, er musste von der Feuerwehr gerettet werden. Foto:  Rampfel

Göttingen. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 8.25 Uhr auf der Hauptstraße im Stadtteil Geismar. Dabei wurde der 79-jährige Fahrer eines Mercedes in seinem Wrack eingeklemmt und verletzt.

Zuvor wollte der Mann aus der Gemeinde Gleichen bei einer freien Tankstelle in der Hauptstraße durch die Waschanlage fahren. Seine 78-jährige Frau stieg vor dem Einfahren in die Anlage im hinteren Bereich der Tankstelle aus dem Pkw aus. Die Tankstellenpächterin wollte den Mann in die Anlage einweisen, als dieser plötzlich Gas

Aktualisiert um 16.16 Uhr

gab, durch die Waschhalle fuhr, dabei die komplette Reinigungsanlage umfuhr und mit hoher Geschwindigkeit das Tankstellengelände verließ. Nur durch einen Sprung zu Seite konnte sich die Tankstellen-Mitarbeiterin retten.

Ungebremst fuhr der Mann mit hoher Geschwindigkeit über den Fußweg der Hauptstraße, prallte zunächst seitlich mit einem Stadtbus der Linie 13 zusammen und stieß dann frontal gegen eine Straßenlaterne. Dabei kippte der Mercedes auf die Seite. Glücklicherweise befanden sich keine Fußgänger auf dem Fußweg. Im Stadtbus befanden sich zwei Fahrgäste, die ebenso wie der Fahrer nicht verletzt wurden. Nur der Bus wurde im vorderen Bereich beschädigt. Bei dem Unfall wurde der Mann in seinem Pkw eingeklemmt. Der alarmierte Rettungszug der Göttinger Berufsfeuerwehr stabilisierte zunächst das Auto und rettete dann den Schwerverletzten aus dem Wrack.

Fotos: Unfall in Waschanlage: Schneise der Verwüstung

Unfall in Waschanlage: Schneise der Verwüstung

Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel
Amokfahrt in Göttingen: Schneise der Verwüstung © HNA/Rampfel

Er wurde von einem Notarzt versorgt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nach Auskunft eines Feuerwehrsprechers nicht. Ob es sich bei der Unfall-Ursache um einen Krankheitsfall oder ein Missgeschick handelte, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern nach Polizeiangaben an. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 75 000 Euro. Die Hauptstraße war zwischen Sandersbeek und Kompartsweg für über eine Stunde voll gesperrt. (ysr/bsc)

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