Interne Querelen

Amtsgericht Göttingen gibt Klage von Ex-Bürgerfunker statt

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Das Stadtradio Göttingen kann unter anderem über die UKW-Frequenz 107,1 MHz empfangen werden.

Interne Querelen beim Göttinger Stadtradio haben jetzt auch das Amtsgericht Göttingen beschäftigt. Anlass war die Klage eines früheren Bürgerfunkers gegen seinen Ausschluss aus dem Trägerverein.

Der Vorstand des Vereins für Medienkultur hatte beschlossen, den früheren Bürgerfunker wegen vereinsschädigenden Verhaltens auszuschließen. Die Mehrheit der Vereinsmitglieder hatte den Ausschluss bestätigt. Der frühere Bürgerfunker zog dagegen vor Gericht und hatte Erfolg: Das Gericht habe der Klage aus formalen Gründen stattgegeben, teilte ein Justizsprecher mit. Deshalb sei der Ausschluss unwirksam.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Vorstand des Trägervereins werde jetzt darüber beraten, ob man einen erneuten Ausschluss unter Beachtung der formalen Kriterien in die Wege leiten werde, teilte Vorstandsmitglied Jan Thomas Ockershausen auf Anfrage mit. Laut Satzung kann der Verein für Medienkultur ein Mitglied ausschließen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Wichtige Gründe seien unter anderem Handlungen, die eine Schädigung des Ansehens oder der Belange des Trägervereins und des Stadtradios zur Folge haben.  pid

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