Erlebnisse als Bundestagsabgeordneter

Andreas Philippi: Vom OP-Saal in den Plenarsaal nach Berlin

Foto mit Fraktionschef Rolf Mützenich: Neu-Abgeordneter Andreas Philippi (SPD) nach der Abstimmung über den SPD-Fraktionsvorsitz im Bundestag.
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Foto mit Fraktionschef Rolf Mützenich: Neu-Abgeordneter Andreas Philippi (SPD) nach der Abstimmung über den SPD-Fraktionsvorsitz im Bundestag.

Die erste Dienstfahrt als Abgeordneter nach Berlin, die erste Dienstsitzung mit der neuen Fraktion im Bundestag: Dr. Andreas Philippi, der seine Direktwahl in den Bundestag am Sonntag noch gar nicht glauben konnte, ist ganz schnell in der für ihn so schönen Realität angekommen.

Göttingen – Am Mittwoch ging es zum Treffen der neuen SPD-Fraktion und zur Wahl des Fraktionsvorstandes. Wir sprachen mit Philippi über die ersten Erlebnisse in Berlin.

Sie haben sich zum ersten Mal als gewählter Abgeordneter auf den Weg nach Berlin gemacht – wie war das, wie haben Sie sich gefühlt - ist das eigentlich nach drei Mal schlafen alles schon real oder noch surreal?
Mit einem so tollen Ergebnis, also mit 51 385 Stimmen, als direkt gewählter Abgeordneter nach Berlin zu fahren und dort im Bundestag unseren Wahlkreis zu vertreten, das ist schon etwas ganz Besonderes. Meine ersten Tage waren sehr überwältigend. So langsam beginne ich meinen Wahlsieg zu realisieren. Für den starken Rückhalt und das Vertrauen möchte ich mich aber noch einmal – auch auf diesem Weg – herzlich bedanken.
Wie war die Stimmung - und wie kurz die Nacht?
Die Stimmung war bombastisch. Unsere SPD-Fraktion ist bunter, jünger und diverser geworden. Wir hatten die ersten Fraktionssitzungen und mit 104 neu eingezogene Bundestagsabgeordneten hieß es erstmal sich vorstellen und kennenlernen. Ein Gänsehautmoment für mich war die Wahl unseres Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich im Plenarsaal des Bundestages – meine erste Abstimmung als Teil der SPD-Bundestagsfraktion.
Sie haben sich vorgenommen, in der Gesundheitspolitik zu agieren – haben Sie sich auch schon Themen vorgenommen, welche?
Jeder in der Fraktion ist momentan angehalten seine Wünsche und Interessen mitzuteilen. Allerdings werden die Ausschüsse erst nach der Regierungsbildung verteilt, was hoffentlich noch vor Jahresende geschieht.
Erster Arbeitstag in Berlin: Wahlkreis-53-Sieger Dr. Andreas Philippi in Berlin - hier bei der Abstimmung über den Fraktionsvorsitz.
Wie werden Sie Ihre „alte“ Arbeit als Notfallmediziner im MVZ Herzberg gestalten – herunterfahren, ganz aufhören?
Bevor ich am Montag nach Berlin fuhr, habe ich noch im Operationssaal gestanden. Meine Arbeit als Chirurg werde ich aber natürlich etwas herunterfahren müssen. (Bernd Schlegel)

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