Für optimale Ausbildungsbedingungen

Angehende Göttinger Feinoptiker wohnen jetzt im Internat

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Internat für die Feinoptik-Auszubildenden: Kreisrat Marcel Riethig (hinten, 3.v.l.), Jens Müller (hinten, 3.v.r.) von der Firma Schneider Kreuznach sowie Schulleiter Bernd Wübbenhorst (hinten, 2.v.r.) kamen mit den Bewohnern ins Gespräch.

Göttingen. Seit vergangenem Jahr lernen 19 junge Leute in Göttingen Feinoptik. Für die auswärtigen Azubis gibt es jetzt neben den Berufsbildenden Schulen (BBS) II ein Internat mit acht Plätzen.

Bislang waren die künftigen Fachkräfte in Hotels oder der Jugendherberge untergebracht. Allerdings waren den Firmen die Kosten, die dadurch anfielen, zu hoch. Deshalb wurde nun für 47 000 Euro vom Landkreis eine ehemalige Hausmeisterwohnung hergerichtet, die in dieser Woche bezogen wurde. Hinter dem Internats-Projekt steht ein Förderverein, wie Jens Müller von der Göttinger Niederlassung des Unternehmens „Schneider Kreuznach“ berichtet. Er lobt den Ausbildungsgang, der schon zu verbesserten Kontakten zwischen den Feinoptik-Unternehmen geführt habe.

Damit die jungen Leute optimale Ausbildungsbedingungen haben, investiert der Landkreis fast 300 000 Euro in die notwendige Ausstattung an den Berufsbildenden Schulen II. Außerdem gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen I, damit die künftigen Fachkräfte optimal auf ihren Einsatz vorbereitet sind.

Der aktuelle Ausbildungsgang, der in Göttingen im Blockunterricht erfolgt, hat im August vergangenen Jahres begonnen. Nach wie vor sind alle 19 jungen Leute dabei. Mit der Unterbringung in der neuen Einrichtung sind die Lehrlinge richtig zufrieden. Es gibt eine eigene Küche, Frühstück und Mittagessen können die künftigen Feinoptiker in der BBS 2 bekommen. Außerdem wurde eine Reinigungskraft engagiert.

Was jetzt noch im neuen Internat fehlt, ist ein schneller Internetzugang. Der soll in Kürze folgen.

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