Großübung für den Ernstfall

Angehende Notfallmediziner proben in Göttingen ein typisches Einsatzszenario

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Realitätsnahe Rettungsübung: Die angehenden Notfallmediziner lernten bei der Fortbildung auf dem Gelände der Göttinger Berufsfeuerwehr die Notfallversorgung.

Göttingen – In einer realitätsnahen Rettungsübung sollten sie ein typisches Einsatzszenario erleben: Auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr Göttingen in der Breslauer Straße fand eine Fortbildung für angehende Notfallmediziner statt.

Die 60 an einem Notarztkurs teilnehmenden Mediziner hatten die Gelegenheit, die technische Rettung aus Fahrzeugen, die Vorgehensweise der Feuerwehr sowie das Zusammenarbeiten an einer Einsatzstelle zu proben. 

Realisiert wurde diese Übung durch die Berufsfeuerwehr Göttingen sowie die im Rettungsdienst tätigen Organisationen, darunter Arbeiter-Samariter-Bund Göttingen-Land, Deutsches Rotes Kreuz Göttingen, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst Göttingen sowie das Deutsche Rote Kreuz Osterode.

Das Ausgangsszenario: Aus den beschädigten Autos mussten die imaginären Verletzten geborgen werden.

Bei der Übung ging es darum, sieben Verletzte zu versorgen und gemeinsam mit der Feuerwehr aus zwei schwer beschädigten Fahrzeugen zu bergen. Einige der Teilnehmer hatten sich als Unfallopfer schminken lassen, um deren Situation zu erleben. Andere waren als Notärzte im Einsatz, während weitere Teilnehmer der Fortbildung das Geschehen beobachteten und sich Notizen machten.

Auch der Rat von erfahrenen Einsatzkräften war bei den angehenden Notfallmedizinern gefragt.

Diese Übung findet bereits seit zwanzig Jahren regelmäßig statt und gibt den künftigen Notärzten die Möglichkeit, vor dem ersten Realeinsatz die Abläufe an einer Einsatzstelle kennenzulernen. Nach 50 Minuten waren alle Unfallopfer geborgen und in notärztlicher Versorgung. 

Zum Abschluss hatten die künftigen Notärzte die Gelegenheit, sich mit der Drehleiter der Berufsfeuerwehr in 30 Meter Höhe bringen zu lassen. Denn auch Einsätze in solcher Höhe kommen vor, um Patienten zu versorgen.

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