So reagieren Sie richtig

20 Anrufe von "falschen" Beamten: Polizei warnt vor Betrug am Telefon

Göttingen. Die Polizei warnt vor einer Betrugsserie am Telefon im Raum Göttingen. Seit Dienstag gingen bei etwa 20 Betroffenen Anrufe von angeblichen Polizeibeamten ein.

Der Unbekannte will unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an sensible Daten der Opfer kommen. Betroffen waren laut einer Pressemitteilung der Polizei bislang immer ältere Frauen.

In einigen Fällen wurden die Betroffenen unter dem Vorwand, dass bei „festgenommenen Einbrechern angeblich ihre Kontodaten“ oder aber eine „Liste mit ihrem Namen“ gefunden worden seien, dazu aufgefordert, ihr Geld vom Konto abzuheben.

Richtige Reaktion

Die angerufenen Frauen reagierten zum Glück bislang immer richtig und beendeten das Gespräch sofort. Da der falsche Polizist vereinzelt auch einen erneuten Kontakt zur weiteren „Klärung“ vereinbaren wollte, geht die Polizei in der Uni-Stadt davon aus, dass der Unbekannte mit der Masche an das Geld oder andere Wertsachen der Opfer kommen wollte.

Die Göttinger Polizei rät angesichts der neuerlichen Taten zu besonderer Vorsicht und empfiehlt:

• Angerufene sollten keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen (wie Telefonnummer, Adresse, Kontoverbindungen, Geheimzahl, PIN usw.) am Telefon preis geben sowie niemals Angaben zu Wertsachen in der Wohnung machen.

• Man sollte misstrauisch sein und sich unter keinen Umständen dazu verleiten lassen, Geld oder Wertsachen von der Bank oder aus Wertfächern zu holen.

•  Von den angeblichen Polizeibeamten sollte man Name und Dienststelle erfragen. Daraufhin sollte man sich durch einen Rückruf bei der Polizei unter der Notrufnummer 110 von die Richtigkeit des Anrufes überzeugen.

• Angerufene sollten einfach den Telefonhörer auflegen, sobald der Gesprächspartner Geld fordert.

• Es sollte niemals Geld an unbekannte Personen übergeben werden.

• Angerufene sollten sofort die Polizei über die 110 informieren, wenn ihnen ein Telefonat verdächtig vorkommt.

• Wer trotzdem Opfer geworden ist, sollte sich sofort an die Polizei wenden und Anzeige erstatten.

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