Anrufer gaben sich als Polizisten aus: Opfer durchschauten den Trick

Ungebetene Anrufe: In den drei aktuellen Fällen deckten die mutmaßlichen Opfer den Trick auf und informierten die Göttinger Polizei. Rubrikenlistenbild: dpa

Göttingen. Erneut haben unbekannte Betrüger in Göttingen versucht, von älteren Menschen mit Anrufen Geld zu ergaunern.

Am vergangenen Freitagmittag gaben sich die Täter in drei Fällen am Telefon als Polizeibeamte aus, um sich bei den Opfern im von Alter 84 bis 91 Jahren nach dem Ersparten zu erkundigen.

Alle Versuche scheiterten, weil die Angerufenen Verdacht schöpften und sofort die Polizei informierten.

Die Polizei rät:

• „Echte“ Polizeibeamte fordern niemals dazu auf, Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen tätigen, um angebliche Ermittlungen zu unterstützen.

• Angerufene sollten misstrauisch sein. Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichchkeit. Die Angerufenen sollten sich immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen und Vertrauenspersonen nehmen und sich niemals unter Druck setzen lassen, auch nicht durch angeblich dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in der Nähe.

• Polizisten in Zivil weisen sich immer mit einem Dienstausweis aus und haben Verständnis dafür, dass bei der Polizeizentrale nachfragt wird. Dazu sollte man selbst die Telefonnummer der Polizei heraussuchen.

• Auf keinen Fall sollte die am Telefon angezeigte Nummer zurückgerufen werden. Stattdessen sollte man auflegen und bei verdächtigen Vorfällen die Notrufnummer 110 wählen.

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