Zentrale Kundgebung

Antikriegstag in Göttingen: Auch Afghanistan ist Thema

Das Altes Rathaus: Vor dem Gebäude in Göttingen findet am Mittwoch eine Kundgebung zum Antikriegstag statt.
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Das Altes Rathaus: Vor dem Gebäude in Göttingen findet am Mittwoch eine Kundgebung zum Antikriegstag statt.

Das Scheitern des Westens und die aktuelle Situation in Afghanistan sind thematischer Schwerpunkt beim Antikriegstag in Göttingen.

Göttingen – Die zentrale Kundgebung beginnt am 1. September um 17 Uhr vor dem Alten Rathaus. Veranstalter sind das Göttinger Friedensforum und der Deutschen Gewerkschaftsbund.

„Was Gewalt an Unheil und Zerstörung anrichten kann, wird uns in Afghanistan so gnadenlos wie selten vor Augen geführt“, sagte der Sprecher des Friedensforums, Eckart Stedeler. Mit Waffengewalt habe der Westen seine Wertvorstellungen an den Hindukusch exportieren wollen, mit Waffengewalt sei er aus dem Land vertrieben worden. „Und zum bitteren Ende haben die Verantwortlichen die Menschen vor Ort ihrem Schicksal unter einer erneuten Herrschaft der Taliban überlassen.“ Nun seien die USA und die Staaten der EU den Menschen in Afghanistan zumindest noch schuldig, so viele Bedrohte aus dem Land zu evakuieren wie irgend möglich.

Seit 1957 wird auf Initiative des DGB der 1. September als Antikriegstag begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen. Die bundesweite Friedensbewegung hat diese Tradition übernommen und ruft jährlich im Bündnis mit den Gewerkschaften zum Gedenktag auf. (Thomas Kopietz, mit epd)

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