Betreuung von Anwohnern und Einsatzkräfte

Arbeiter-Samariter-Bund: Hilfe aus Göttingen für Ahrweiler

Im Katastrophengebiet im Einsatz: Aktive des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Göttingen sorgen für die Betreuung von Anwohnern und Hilfskräften im Bereich Ahrweiler.
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Im Katastrophengebiet im Einsatz: Aktive des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Göttingen sorgen für die Betreuung von Anwohnern und Hilfskräften im Bereich Ahrweiler.

Der Ortsverband Göttingen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) unterstützt weiterhin den Katastropheneinsatz in Ahrweiler in Rheinland-Pfalz.

Göttingen – Die Aktiven aus Südniedersachsen sorgen unter anderem für die Versorgung und Betreuung von Anwohnern und Hilfskräften. Der Betreuungsplatz, auf dem die Göttinger eingesetzt sind, kann 500 Personen aufnehmen und Verpflegung, Betreuung, zum Beispiel die Ausgabe von Decken und Kissen oder Hilfestellung, sowie die medizinische Versorgung sicherstellen.

Der Ortsverband Göttingen-Stadt des ASB besitzt als Betreuungseinheit einen „Gerätewagen Betreuung“, der eine eingebauter Teeküche und den nötigsten Materialien an Bord hat. Im etwa 300 Kilometer entfernten Ahrweiler besteht aufgrund der Flutkatastrophe und den Folgen seit Mitte Juli Katastrophenalarm. Zahlreiche Straßen sind zerstört, Brücken eingestürzt, es gibt oftmals noch keinen Strom, kein Trinkwasser sowie kein funktionierendes Abwassersystem.

Etwa 6500 Einsatzkräfte beteiligen sich aktuell an den Hilfsaktionen. Da viele Zufahrtswege nicht mehr befahrbar sind, wurde noch in der vergangenen Woche mit zehn Hubschraubern Trinkwasser in den Ort geflogen. Die Helferinnen und Helfer des ASB aus der Uni-Stadt waren das ganze Wochenende über im Einsatz und sollen in Kürze nach Göttingen zurückkehren. (Bernd Schlegel)

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