Resolution der Metallunternehmer

Metall-Arbeitgeber weisen Lohnforderung zurück

Göttingen. Der Arbeitgeberverband Südniedersachsen Metall weist eine Forderung einer Lohnerhöhung von 5,5 Prozent zurück. Hintergrund sei, dass die Produktion in den meisten Metall-Betrieben seit einem Jahr auf der Stelle tritt beziehungsweise sogar leicht zurückgeht.

Gleichzeitig sei die Schaffung weiterer Arbeitsplätze zum Erliegen gekommen.

Bei der Jahreshauptversammlung in Göttingen haben die Mitglieder von Südniedersachsen Metall eine Resolution gegen die aus ihrer Sicht überzogene Lohnforderung von 5,5 Prozent der IG Metall verabschiedet. Diese passe nicht in die Zeit. „Für 2013 wird es wohl, wenn überhaupt, nur ein minimales Wachstum gehen.

Resolution unterzeichnet

Die Verkaufszahlen, gerade im Bereich der Automobilindustrie gehen stark zurück“, heißt es in dem von der Vorsitzenden Marianne Täfler sowie Geschäftsführer Clemens von Wendt unterzeichneten Resolution. In diesen wechselhaften Zeiten könne und müsse die Tarifpolitik ein Stabilitätszeichen setzen: „Durch einen vernünftigen Abschluss, der den Betrieben schnell und möglichst lange Planungssicherheit gibt, der ihnen genügend Flexibilität bietet, um auf Konjunkturschwankungen reagieren zu können, und der die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sicher und ihre Einkommen stabilisiert.“ (bsc)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.