Unterstützung von der Volkswagen-Stiftung

Archäologisches Forschungsprojekt wird mit 350.000 Euro gefördert

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Aus der aus der Sammlung des Braunschweigischen Landesmuseum (BLM): Der 3000 Jahre alte Schädel eines Mannes aus Esbeck-Kakelsberg.

Göttingen. Zusammen mit der Uni Göttingen ist es der Direktorin des Braunschweigischen Landesmuseum, Heike Pöppelmann, gelungen, für ein Forschungsprojekt 350.000 Euro einzuwerben.

Das Geld für das internationale Projekt kommt von der Volkswagen-Stiftung. Eingeworben wurde es anlässlich der Förderinitiative „Forschung in Museen“. In dem Projekt sind zudem zwei Stellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs vorgesehen.

Das Kooperationsprojekt „Vernetzte Lebenswelten. Untersuchungen zur Bevölkerungszusammensetzung an bronzezeitlichen Herrschaftssitzen“ wird sich unter der Leitung von Dr. Immo Heske und Prof. Dr. Karl-Heinz Willroth von der Universität Göttingen mit der Mobilität, Kommunikation und dem Handel in der jüngeren Bronzezeit zwischen verschiedenen Regionen Europas beschäftigen.

Bereits jetzt liegen erste Hinweise vor, dass die Menschen aus dem Braunschweigischen Land bereits um 1000 vor Christus intensive Kontakte in weit entlegene Regionen Europas pflegten.

Mit den Fördergeldern werden archäologische Funde der Grabungen am Herrschaftssitz der Hünenburg bei Watenstedt und weitere Fundplätze aus der Sammlung des Braunschweigischen Landesmuseums wissenschaftlich ausgewertet.

Das bronzezeitliche Herrschaftszentrum der Hünenburg bei Watenstedt im Landkreis Helmstedt zählt zu den herausragenden archäologischen Denkmälern des Braunschweigischen Landes und ist der bedeutendste bronzezeitliche Herrschaftssitz Mitteleuropas.

Die Ausgrabungen an der Hünenburg werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur maßgeblich gefördert und auch in diesem Sommer fortgesetzt.

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