Tag der Architektur in Göttingen: Zwei Gebäude werden präsentiert

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Hell, offen und freundlich: Der Sartorius Campus in Göttingen. Am Sonntag finden hier drei Führungen statt.

Göttingen. Neue Wohnformen können an diesem Sonntag, 26. Juni, am Tag der Architektur entdeckt werden. Dabei werden zwei Projekte aus Göttingen präsentiert.

Die seit 21 Jahren in Niedersachsen stattfindende Veranstaltung widmet sich in diesem Jahr laut Aussage von Wolfgang Schneider, Präsident der Niedersächsischen Architektenkammer, der Frage, „Wie wir in Zukunft leben wollen“.

Harmonisch: Das Kulturwissenschaftliche Zentrum

Zwischen 11 und 17 Uhr haben Architekturinteressierte die Möglichkeit, 116 Objekte an 55 Orten gemeinsam mit Architekten und Bauherren in ganz Niedersachsen zu besichtigen – in Göttingen öffnen der Sartorius Campus an der Otto-Brenner-Straße 20 und das Kulturwissenschaftliche Zentrum am Heinrich-Düker-Weg 14 für Besucher ihre Pforten. Bei insgesamt sechs Führungen können die beiden barrierefreien Objekte entdeckt werden. Während das Kulturwissenschaftliche Zentrum bereits vor vier Jahren fertiggestellt worden ist, konnte der Betrieb auf dem Sartorius Campus erst im vergangenen Jahr aufgenommen werden.

Freundliche Atmosphäre

Die Campusführungen auf dem Sartorius-Gelände finden um 11, 13 und 15 Uhr statt und starten am Parkhaus-Eingang. Gebaut wurde das neue Lernzentrum von den Hannoveraner Architekten Bünemann und Collegen, Bauherrin war die Sartorius AG. Wichtigstes Anliegen von Bauherrin und Architekten war es, mit aufeinander abgestimmten Materialien und hochwertigen Außenanlagen auf dem gesamten Gelände eine offene, freundliche und nachhaltige Atmosphäre zu schaffen.

Optisch einfügen sollte sich dagegen der Neubau des Kulturwissenschaftlichen Zentrums der Universität Göttingen. Ziel des Hamburger Architektenbüros Professor Klaus Sill und Assoziierte GmbH war es, den Bau von Westen her in seiner Gestaltung harmonisch an die historischen Gebäude der Philosophischen Fakultät anzugliedern, welche aus dem 19. Jahrhundert stammen.

Im 24,9 Millionen Euro teuren Neubau sind auf 12 500 Quadratmetern neben den Instituten der Philosophischen Fakultät Vorlesungsräume untergebracht. Auch eine neue Bereichsbibliothek der Kulturwissenschaften hat mit 650 000 Bänden im Gebäude einen neuen Standort gefunden. Öffentliche Führungen starten am Sonntag um 14, 15, und 16 Uhr in der Eingangshalle.

Weitere Informationen zum Niedersächsischen Tag der Architektur gibt es im Internet. www.aknds.de

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