Konstruktion als Sinnbild für Dynamik und Solidität

Architekturpreis für neues Sartorius-Fertigungsgebäude am Campus

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Preisgekröntes Objekt: Das neue Sartorius-Produktionsgebäude für Laborinstrumente wurde mit dem Deutschen Stahlpreis 2017 ausgezeichnet.

Göttingen. Die Architektur setzt Maßstäbe: Das neue Sartorius-Produktionsgebäude für Laborinstrumente im Industriegebiet Grone hat den Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues in der Kategorie Hochbau gewonnen.

Die Jury des Vereins Bauforumstahl lobte die Konstruktion als Sinnbild für die Dynamik und Solidität der Laborwaagen, die in dem neuen Gebäude produziert werden. „Der Neubau erweitert nicht nur unsere Kapazitäten, er schafft zugleich moderne Arbeitswelten und das bei hoher architektonischer Qualität“, sagt Thomas Münter, Leiter des Gebäude-Managements der Sartorius AG.

Prof. Dr.-Ing. Martin Speth von Drewes und Speth sowie Dipl.-Ing. Christian Rathmann vom Architekturbüro Bünemann & Collegen nahmen den Preis in dieser Woche auf der Messe Bau in München entgegen.

Die Laborinstrumentefertigung ist mit einer Gesamtfläche von 25 000 Quadratmetern, das entspricht der Größe von dreieinhalb Fußballfeldern, sowie einer Investitionssumme von mehr 40 Millionen Euro das größte Einzelprojekt der Erweiterung der Göttinger Konzernzentrale von Sartorius.

Neben der Fertigung für Laborinstrumente werden auch neue Gebäude für die Unternehmensleitung, ein Marketing- und Vertriebsneubau sowie weitere Anwendungslabore für Kunden errichtet. Der Ausbau des Sartorius Campus soll im kommenden Jahr beendet sein. Dann wird auch der Alt-Standort an der Hannoverschen Straße frei und der Neu- und Umbau des Quartiers kann beginnen.

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