Hochwasser: Helfer aus Göttingen hatten jede Menge Aufgaben

Ständig in Bereitschaft: Aktive des ASB-Ortsverbandes Göttingen waren eine Woche im Hochwassereinsatz.
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Ständig in Bereitschaft: Aktive des ASB-Ortsverbandes Göttingen waren eine Woche im Hochwassereinsatz.

Göttingen. Nach fast sieben Tagen im Hochwassereinsatz an der Elbe kehrte am Sonntag die Betreuungseinheit des Ortsverbandes Göttingen-Stadt im Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in die Universitätsstadt zurück.

Als Betreuungseinheit im Katastrophenschutz hatten die Aktiven des ASB vielfältige Aufgaben übernommen.

So standen sie bis zuletzt für mögliche Evakuierungen der Bevölkerung bereit. Dafür hatten die Helfer eine Turnhalle in Scharnebeck mit 250 Feldbetten als mögliche Notunterkunft eingerichtet. Glücklicherweise kam es nicht zu Deichbrüchen, daher wurden wurden große Evakuierungen in diesem Einsatzabschnitt nicht notwendig.

Zudem unterstützten die Helfer des sogenannten „Küchenmoduls“ die Versorgungseinheiten des ASB in der Ortschaft Amt Neuhaus. An den Versorgungsstationen wurden täglich bis zu 3000 Portionen pro Mahlzeiten ausgegeben. Zudem wurde gewährleistet, dass ständig genügend kalte und heiße Getränke für die Einsatzkräfte aller Hilfsorganisationen, für das THW, die Bundeswehr und die Feuerwehren, zur Verfügung standen. Weiterhin versorgten die Helfer des ASB Göttingen-Stadt die Einsatzkräfte an den Sandsackfüllstationen und übernahmen dort die Erste Hilfe. Der Einsatzleitwagen des Arbeiter-Samariter-Bundes war während der gesamten Zeit im Dauereinsatz und führte den Einsatzabschnitt Scharnebeck. Von dort wurden Helfer, Materialien und Einsatzbefehle koordiniert und Lageberichte nach außen geschickt.

Insgesamt waren 15 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen im Einsatz. Ein selbstorganisierter Shuttleservice übernahm den Transfer von ermüdeten Helfern nach Göttingen und neuer Einsatzkräfte nach Lüneburg. So wurde sichergestellt, dass die Helfer bei Kräften blieben, um weiterhin präzise und konzentriert arbeiten zu können. Nach der Rückkehr nach Göttingen folgt nun die Nachbereitung des Einsatzes. Material muss ersetzt und repariert, Kleidung gewaschen werden.

Gutes Konzept

Insgesamt zieht Marco Woltermann, Zugführer der Katastrophenschutzeinheit, eine positive Bilanz der einwöchigen Aktion: „Unser Einsatzkonzept und unsere Planungen haben sich bewährt. Wir waren materiell und personell sehr gut auf die Katastrophenlage eingestellt.“

Wer sich für die Mitarbeit im Ortsverband Göttingen des Arbeiter-Samariter-Bundes interessiert, kann sich per Mail zfkats@asb-goettingen.com, unter der Rufnummer 0551/ 6 66 55 oder im Internet informieren. (bsc)

www.asb-goettingen.com

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