Schaden liegt bei 35.000 Euro

Asylbewerber soll Feuer in Flüchtlingsunterkunft gelegt haben

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Feuerwehr war im Einsatz: Sie löschte am Freitag das Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft in Göttingen.

Göttingen. Wegen eines Brandes in einer Göttinger Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Grone hat das örtliche Amtsgericht Haftbefehl gegen einen Bewohner erlassen.

Dem 23 Jahre alten Sudanesen werde schwere Brandstiftung vorgeworfen, teilte die Polizei am Montag mit. Er soll am vergangenen Freitag an mehreren Stellen im Keller des dreistöckigen Gebäudes Feuer gelegt haben. Der Asylbewerber hatte sich noch am Brandort den Beamten gestellt und war festgenommen worden.

Als mögliches Tatmotiv des Mannes gab eine Polizeisprecherin „Unzufriedenheit über seine aktuellen Lebensumstände“ an. Durch das Feuer entstand nach vorläufigen Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von rund 35.000 Euro. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das betroffene Kellergeschoss sei zurzeit nicht bewohnbar, sagte die Polizeisprecherin. (epd/bsc)

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