Jahrestag des Fukushima-Unglücks

Atom-Gegner demonstrieren in der Göttinger Innenstadt

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„Fukushima ist überall“: Die Anti-Atom-Initiative Göttingen protestierte anlässlich des Fukushima-Aktionstages gegen die Nutzung der Atomkraft.

Göttingen. Mit einer Pflanzaktion, einer Mahnwache und mit musikalischer Unterstützung von Sängerin Jessica Szturmann hat am Samstag der Fukushima-Aktionstag am Fukushimastein (Hiroshima-Platz) in Göttingen begonnen.

Der Hiroshima Platz war auch die erste Station eines Wegweiser-Rundwegs. Der führte symbolisch vom 9000 Kilometer entfernten Fukushima bis zum Atomkraftwerk (AKW) Grohnde, ganz in der Nähe von Göttingen. An verschiedenen Stationen gab es Wegweiser mit der jeweiligen Entfernung zu den AKW und weitere Informationen für die Teilnehmer.

Die Demo endete mit einer Abschlusskundgebung am Gänseliesel, wo auch weitere Infostände aufgebaut waren. Dort spielte die Band Klangraum aus Witzenhausen auf ungewöhnlichen Instrumenten ebenso ungewöhnliche Musik und Prof. Dr. Rolf Bertram berichtete von Gefahren der Atomkraft.

Die Japanerin Kanako Decke-Cornill erzählte von der Mütterinitiative, in der sie in Tokio zur Zeit des Fukushima-Unglücks aktiv war. Die Initiative organisierte Erholungsaufenthalte für Familien aus den verstrahlten Regionen, die keine Möglichkeit hatten, aus der Gefahrenzone wegzuziehen.

Mit einem Bekenntnis gegen die Atomkraft und für den weltweiten Frieden endete Decke-Cornills eindringlicher Bericht.

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