200 Meter Schutzplanke beschädigt

A38: Auffahrt zur A7 Richtung Kassel nach Unfall wieder frei

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Drammetal. Am Samstagmorgen ist auf der Zufahrt von der Autobahn 38 zur Autobahn 7 in Fahrtrichtung Süden/Kassel erneut ein Lastwagen verunglückt und blockierte stundenlang die Fahrbahn.

Aktualisiert um 12.35 Uhr

Ein 51-jähriger Fahrer aus Herscheid war mit seiner Zugmaschine und einem unbeladenen Auflieger von der A 38 kommend in Richtung A 7 nach Süden unterwegs. Wie die Polizei mitteilt, kam der Lastzug wegen zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und prallte an beiden Seiten gegen die Schutzplanken.

Das Führerhaus drehte und verkeilte sich zwischen den Schutzplanken. Der Fahrer blieb dabei unverletzt.

Insgesamt wurden Leitplanken auf einer Länge von 200 Meter beschädigt. Den Schaden beziffert die Polizei auf mindestens 50 000 Euro.

Die Bergungsarbeiten liefen unverzüglich an, am Mittag war der Abschnitt nach einer zweieinhalbstündigen Sperrung wieder frei.

Die Verkehrsteilnehmer wurden von der A 38 in Richtung Göttingen auf die A7 geleitet, bis zur Abfahrt „Göttingen“, dort konnten sie abfahren und über die Auffahrt wieder gen Süden gelangen.

Schwieriger Radius: An der Auffahrt der A 38 zur Autobahn 7 in Richtung Süden passieren im Autobahndreieck Drammetal immer wieder Unfälle.

Am Autobahndreieck Drammetal ist die Kurve in der Auffahrt gen Süden ein Unfallschwerpunkt, trotz Warnschilder auf den zuziehenden Radius und Geschwindigkeitsbegrenzungen verunglücken dort oft Fahrzeuge, vor allem Lastwagen. 2013 gab es dort 34 Unfälle, 2011 waren es sogar 36 gewesen. Ursache waren meist eine zu hohe Geschwindigkeit, oft in Kombination mit rutschiger oder glatter Fahrbahn, lässt die auch häufig von ortsunkundigen Fahrern gesteuerten Autos und Lastwagen in den Leitplanken landen, die in schöner Regelmäßigkeit erneuert werden müssen, was zu Verkehrbehinderungen und Umleitungen führt. Bei nasser Fahrbahn ist auf diesem Abschnitt nur Tempo 30 erlaubt.

Lastwagen in der Auffahrt von A38 zur A7 verunglückt

Rutschig und stellenweise glatt war es auch am Samstagmorgen, dafür sorgten Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Noch in diesem Jahr soll dort eine stationäre Blitzer-Anlage aufgestellt werden. Damit sollen die Fahrer eingebremst und die Zahl der Unfälle verringert werden.

Die Polizei konstatierte immer wieder: „Wir haben alles ausgeschöpft und müssen feststellen: Die Fahrer achten einfach nicht auf die Warnschilder und die Geschwindigkeitsbeschränkung von Tempo 60.“

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