Ausflugs-Tipp: Brockengarten startet in die neue Saison

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Der Brockengarten: Die Schau- und Versuchsanlage wurde 1890 gegründet. 

Torfhaus/Göttingen. Der auf dem höchsten Harzgipfel gelegene Brockengarten öffnet am Freitag wieder für Besucher und startet in eine neue Saison.

Die Anlage mit ihren knapp 2000 Pflanzenarten kann dann täglich besichtigt werden, teilte der Nationalpark Harz mit. Bis Anfang Mai waren Teile des Gartens noch von Schnee bedeckt.

Das raue Klima auf dem 1141 Meter hohen Brocken entspricht nach Angaben von Wissenschaftlern dem auf einem 3000 Meter hohen Gipfel in den Alpen. Deshalb wachsen im Brockengarten auch Hochgebirgspflanzen wie das Edelweiß, Felsenblümchen und Mannsschild-Arten. Der Garten besteht aus einem wissenschaftlichen Versuchsteil und einem für das Publikum geöffneten Schauteil.

Göttinger Botaniker legten den Brockengarten 1890 an. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Garten zerstört, ab 1950 wieder aufgebaut. In den 1960er Jahren erklärte die DDR den Brocken zum militärischen Sperrgebiet und baute dort Abhör-Einrichtungen und Unterkünfte für Soldaten.

Nach der Wende begannen die Universitäten Göttingen und Halle mit dem Wiederaufbau. Im vergangenen Juni veranstaltete der Nationalpark zum 125-jährigen Bestehen des Brockengartens ein Festsymposium im Kloster Drübeck bei Ilsenburg. Besonders bequem kann man die Anlage mit der Brockenbahn erreichen.

Besichtigungen

Montags bis freitags gibt es täglich um 11.30 Uhr und um 14 Uhr Führungen durch den Brockengarten. Auch an den Wochenenden ist die Besichtigung des Gartens in Begleitung eines Rangers möglich.  Weitere Infos gibt es im Internet. (epd/bsc)

Anmeldung und Kontakt für Gruppenführungen: 0170/5 70 90 15 oder 0 39 43/55 02 20.

www.nationalpark-harz.de

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