Uni Göttingen

Ausstellung gibt Einblick in schriftlose Kultur

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Symbolbild

Einblick in eine frühe, schriftlose Kultur bietet die Ausstellung „Sprechende Steine – Ur- und frühgeschichtliche Gesellschaften Zentralasiens im Spiegel ihrer Felszeichnungen“.

Göttingen – Sie zeigt Fotografien von Felsbildern, Höhlenmalereien und Skulpturen aus Zentralasien.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 30. Januar, um 17.30 Uhr im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums (KWZ), Heinrich-Düker-Weg 14, eröffnet. Um 18 Uhr führt Dr. Johannes Reckel, Leiter des Fachinformationsdienstes Zentralasien der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB), mit einem Lichtbildvortrag im Raum 0.607 in das Thema ein.

Reckel hat die Aufnahmen bei Reisen durch die Mongolei, Kirgisien und Kasachstan gemacht, wo sich besonders viele Felszeichnungen finden. Diese Petroglyphen wurden mit Stein- oder später mit Metallwerkzeugen in glatte Steinoberflächen geritzt. Einige werden in die Steinzeit datiert, die meisten Petroglyphen entstanden in der Bronze- und Eisenzeit. Sie zeigen Menschen, Jagdwild oder Karren, aber auch Ritualtänze, Schamanen und Sonnengötter. Andere Steinfiguren geben Einblick in alttürkische Kulturen der Mongolei.

Die Ausstellung ist vom 30. Januar bis 20. März 2020 im KWZ zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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