Eröffnung am Montag

Ausstellung in Göttingen: Probleme bei der Gleichstellung

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Eine Ausstellung zur Gleichstellung von Männern und Frauen gibt es ab Montag im Foyer des Neuen Rathauses in Göttingen.

Göttingen – Die Gleichstellung von Männern und Frauen in Göttingen sichtbar machen – das ist das Ziel einer Ausstellung, die Interessierte ab Montag, 19. August, im Neuen Rathaus besuchen können.

Eröffnet wird die Ausstellung um 15.30 Uhr im Foyer des Neuen Rathauses von Christian Schmetz, Erster Stadtrat, und Silke Gardlo, Projektleiterin der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte. Sie steht unter dem Titel „CEDAW in Niedersachsen – Gleichstellung sichtbar machen“.

CEDAW oder kurz Frauenrechtskonvention ist ein internationales Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung von Frauen.

In neun Beispielen informiert das Gleichstellungsbüro der Stadt Göttingen über das Zahlenverhältnis von Frauen und Männern in der Stadt. Beispielsweise wurde der Göttinger Satirepreis „Elch“ erst zweimal an Frauen vergeben und dagegen 20 Mal an Männer. Obwohl bei Stadt und Uni mehrheitlich Frauen arbeiten, sind sie nur zu einem Drittel in Führungspositionen und zu einem Viertel bei den Professuren vertreten. Zudem sind lediglich 15 Prozent der personenbezogenen Straßennamen in der Stadt nach Frauen benannt. Im Rat der Stadt Göttingen ist der Anteil von Frauen und Männern fast gleich.

Eine anschauliche Informationskarte zu den genauen Zahlen, Daten und Fakten ist ein Teil de

r Aktion des CEDAW-Modellstandortes Göttingen. Die Informationskarte macht sichtbar, wie weit die Gleichstellung in verschiedenen Bereichen der Stadt Göttingen vorangeschritten ist und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Sie ist im Internet zu finden.

Weitere Infos gibt es hier.

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