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Autobahn 7 bei Göttingen: Ein Teilstück ist immer noch dicht

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Von: Bernd Schlegel

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Eines der Spezialfahrzeuge: Mit ihnen wurde die Autobahn 7 gereinigt.
Eines der Spezialfahrzeuge: Mit ihnen wurde die Autobahn 7 gereinigt. © Bernd Schlegel

Die Reinigung der Autobahn 7 bei Göttingen geht schneller als erwartet voran. Voraussichtlich am Wochenende soll ein letztes noch gesperrtes Teilstück freigegeben werden.

Göttingen – Das ging schneller als erwartet: Bis auf ein etwa zehn Kilometer langes Teilstück zwischen Nörten-Hardenberg und Göttingen-Nord rollt der Verkehr wieder auf der Autobahn 7 zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden in Richtung Süden.

Dieser letzte Abschnitt soll nach den aktuellen Planungen voraussichtlich am Sonntag, 15. Januar, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Dort wird die Fahrbahn weiterhin gereinigt. Ein Lastwagen hatte auf einem mehr als 50 Kilometer langen Streckenabschnitt in der Nacht zum Montag ein fetthaltiges Gemisch, vermutlich Kokosfett, verloren.

Am Freitag ging es mit den Freigaben auf der Autobahn Schlag auf Schlag:

Die Freigaben der Autobahnabschnitte entlasten jetzt insbesondere die vom Dauerstau der vergangenen Tage geplagten Bereiche von Göttingen und Northeim. Auf dem Teilstück zwischen Hedemünden und Lutterberg konnte bereits am Mittwoch in den späten Abendstunden wieder der Verkehr wieder rollen.

Auf allen freigegebenen Abschnitten gilt ein Tempolimit von 80 km/h. Außerdem wird mit Schildern vor einer möglichen Schleudergefahr gewarnt.

Aktuell sind auf der Autobahn 7 noch sechs Spezialfahrzeuge im Einsatz, die mit einem Druck von etwa 2000 Bar die Fahrbahn reinigen. Die übrigen 15 Fahrzeuge, bei denen ein Reinigungsmittel auf Alkoholbasis zum Einsatz kam, wurden inzwischen abgezogen.

Blick auf die Technik: Mit hohem Druck wurde das fetthaltige Gemisch aus der Fahrbahn gewaschen.
Blick auf die Technik: Mit hohem Druck wurde das fetthaltige Gemisch aus der Fahrbahn gewaschen. © Bernd Schlegel

Nach Angaben der Verantwortlichen von der Autobahn GmbH des Bundes war es ein Glücksfall, dass die Temperaturen in dieser Woche mit Blick auf die Jahreszeit so hoch waren. Wäre es kälter gewesen, wären die Probleme noch größer geworden. (Bernd Schlegel)

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