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Autobahn 7 bei Göttingen: Ein Abschnitt bleibt bis Sonntag gesperrt

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Von: Bernd Schlegel

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Unermüdlicher Einsatz: Die Fahrbahn der Autobahn 7, wie hier bei Berlepsch-Ellerode zwischen dem Dreieck Drammetal und Hedemünden, wurde auch am Donnerstag weiterhin gereinigt.
Unermüdlicher Einsatz: Die Fahrbahn der Autobahn 7, wie hier bei Berlepsch-Ellerode zwischen dem Dreieck Drammetal und Hedemünden, wurde auch am Donnerstag weiterhin gereinigt. © Thomas Schlenz

Nach und nach sollen nach erfolgter Reinigung weitere Abschnitte der Autobahn 7 zwischen Northeim und Hann. Münden freigegeben werden. Es gibt einen Zeitplan.

Göttingen – Das Ende der Reinigung auf der Autobahn 7 zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden ist absehbar. Im Laufe des Sonntags soll die Autobahn 7 wieder durchgängig befahrbar sein.

Das wurde am Donnerstag bei einer Pressekonferenz bei der Autobahnmeisterei Göttingen bekannt. Am Mittwoch wurde in den späten Abendstunden bei Hann. Münden bereits ein erster Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Hedemünden und Lutterberg freigegeben. Hier der vorläufige Zeitplan für weiteren Freigaben:

Sebastian Post, Leiter der Außenstelle Bad Gandersheim der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH
Sebastian Post, Leiter der Außenstelle Bad Gandersheim der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH © Bernd Schlegel

Allerdings dürfen Autofahrer auf dem gesamten Abschnitt zwischen Northeim und Hann. Münden bis auf Weiteres nur mit Tempo 80 unterwegs sein. Außerdem wird mit Schildern auf mögliche Schleudergefahren hingewiesen. Nach Angaben von Sebastian Post, Leiter der Außenstelle Bad Gandersheim der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH, wird das Gemisch, das sich auf der Autobahn 7 verteilt hat, mit zwei Verfahren herausgewaschen.

Zum einen gibt es eine Reinigung mit Hochdruck unter Einsatz von Wasser. Bei der zweiten Variante wird ein alkoholhaltiges Lösungsmittel eingesetzt. Beide Verfahren funktionieren laut Experte Post gut. (Bernd Schlegel)

Kosten im oberen sechsstelligen Bereich

Die Kosten für die Reinigungsarbeiten bewegen sich inzwischen im oberen sechsstelligen Bereich. Das sagte Cord Lüesse, Direktor der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH: „Die Kosten hätten niedriger ausfallen können, wenn sich der Verursacher sofort gemeldet hätte“, sagt er. Die Suche nach dem Unbekannten geht nun mit Hochdruck weiter. Die Analysen haben laut Experten einen „guten Fingerabdruck“ der Substanz ergeben. (bsc)

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