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Awo-Sartorius-Kita in Göttingen: Forschung bereits in jungen Jahren

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Von: Clara Veiga Pinto

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Wurde für ihre Bildungsarbeit ausgezeichnet: Die Awo-Sartorius-Kita wurde als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. (Von links) Kevin Sennhenn von der Bildungsregion Südniedersachsen überreicht Kitaleiterin Jennifer Heinsohn und Katharina Klinge von Sartorius die Auszeichnung.
Wurde für ihre Bildungsarbeit ausgezeichnet: Die Awo-Sartorius-Kita wurde als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. (Von links) Kevin Sennhenn von der Bildungsregion Südniedersachsen überreicht Kitaleiterin Jennifer Heinsohn und Katharina Klinge von Sartorius die Auszeichnung. © Clara Pinto

In der Awo-Sartorius-Kita in Göttingen werden Mädchen und Jungen schon in jungen Jahren zu Forschern. Dort gibt es eine eigene Lernwerkstatt.

Göttingen – Entdecken, Forschen und Experimentieren. Das können die 78 Kinder der Awo-Sartorius-Kita „Kleine Forscherinnen und Forscher“ auf dem Sartorius-Gelände in Göttingen. Die Kita legt ihren Schwerpunkt auf die spielerische Förderung von Experimentierfreude und Kreativität.

Deswegen gibt es einen ganz besonderen Raum in dem 1200 Quadratmeter großen Gebäude, in dem nicht nur Kinder von Sartorius-Mitarbeitern betreut werden, sondern auch andere Göttinger Kinder. In einer Lernwerkstatt haben sie die Möglichkeit, mit verschiedenen ungefährlichen Materialien zu experimentieren. „Neulich haben wir einen Vulkan-Versuch gemacht“, erzählt Kitaleiterin Jennifer Heinsohn. Mit Wasser und Backpulver haben die Kinder einen Vulkanausbruch nachgestellt. Und auch ein Gummibärchen haben die Kindergartenkinder ganz genau unter die Lupe genommen: Legt man es ins Wasser, wächst es wegen der Gelatine auf seine dreifache Größe. „Die Kinder haben auch ganz tolle eigene Ideen“, sagt Heinsohn. „Einmal wollten sie einen Apfelkern einpflanzen. Daraus ist tatsächlich ein kleiner Baum geworden“, erinnert sie sich.

Den Sartorius-Kindern mache das Experimentieren großen Spaß. „Das Tolle beim Forschen ist, dass sich jedes Kind einbringen kann“, sagt die Leiterin. Um ihnen mehr Wissen vermitteln zu können, besuchen die 17 Erzieher außerdem regelmäßige Weiterbildungen. „Als Lernbegleitung fördern wir eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen“, beschreibt Jennifer Heinsohn.

Für die Bildungsarbeit, die die Betreuer leisten, wurde die Kindertagesstätte nun von der Bildungsregion Niedersachsen als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Die gemeinnützige Stiftung engagiert sich für frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint).

Die Zertifizierung wird für jeweils zwei Jahre verliehen. Danach können sich die Einrichtungen neu bewerben. „Unser Ziel ist es, das Zertifikat in zwei Jahren wieder zu erhalten“, sagt die Kitaleiterin. (Clara Pinto)

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