"Fahrgästen bleibt ein Teil der Arbeitsniederlegung erspart"

Pro Bahn begrüßt das vorzeitige Streikende am Samstag

Begrüßt das vorzeitige Ende des Streiks: Gerd Aschoff, Sprecher des Fahrgastverbandes Pro Bahn. Foto: bsc

Göttingen. Überraschend hat Claus Weselsky, Chef der Lokführergewerkschaft GDL, angekündigt, dass der Streik bei der Bahn bereits am Samstag um 18 Uhr enden soll. Der Fahrgastverband Pro Bahn begrüßt dies ausdrücklich.

In einer ersten Stellungnahme erklärte Verbandssprecher Gerd Aschoff: „Damit bleibt den Fahrgästen wenigstens ein Teil der Arbeitsniederlegung erspart.“

Jetzt müsse endlich die Schlichtung eingeleitet werden, um auf konstruktivem Wege einen Kompromiss zu erzielen. Pro Bahn dankt ausdrücklich allen Eisenbahner-innen, die trotz schwieriger Bedingungen den Bahnbetrieb so gut es ging aufrecht erhalten, dafür Überstunden machen und dem Frust der Fahrgäste ausgesetzt sind. Aschoff: „Wir hoffen, dass sich dieser Streik so bald nicht wiederholt“, sagt der Göttinger.

Ursprünglich sollte der Streik der GDL-Lokführer erst am Montag um 4 Uhr enden – also 34 Stunden länger dauern. Im Personenverkehr begann der Streik am Donnerstag um 2 Uhr, im Güterverkehr bereits am Mittwoch um 15 Uhr. (bsc)

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