Vorbereitung für Ausbau des Radschnellweges

Bauarbeiten am Groner Tor in Göttingen beginnen

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Die Bauarbeiten am Groner Tor gehen los: Der Radschnellweg wird in Richtung Rosdorf erweitert.

Göttingen. Am Groner Tor laufen seit dem Montag die Vorarbeiten für den Ausbau des Radschnellweges. Dafür müssen neue Fundamente für die Ampeln, inklusive Kabeln und Kabelschächten, verlegt werden.

Dadurch kann es für Verkehrsteilnehmer zu Behinderungen kommen. Für Autofahrer heißt das auch: Der Rechtsabbieger auf die Groner Landstraße wird zurückgebaut. Dort wird später der Radschnellweg verlaufen. Wenn der dritte Bauabschnitt beginnt, wird sich auch die Lage der Übergänge und Ampeln ändern.

Der etwa vier Kilometer lange E-Radschnellweg, den es in Göttingen seit 2015 gibt, soll bis Rosdorf verlängert werden. Bislang führt er vom Uni-Nordcampus über das Uniklinikum zum Bahnhof. Nun soll der Abschnitt bis zur Groner Landstraße gebaut werden.

Jährlich nutzen etwa eine Million Radfahrer den Schnellweg. Das für 1,65 Millionen errichtete Projekt war damals ein bundesweites Pilotprojekt. Vergangenes Jahr wurde Göttingen vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub als „fahrradfreundlichste kleine Großstadt“ ausgezeichnet. Die „Autobahn für Radler“, wie der Radschnellweg auch genannt wird, war dafür mitentscheidend.

Die momentanen Bauarbeiten sollen etwa drei Wochen dauern. Die Stadt Göttingen plant bereits, das Radschnellweg-Netz auch Richtung Norden nach Bovenden zu erweitern.

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