Bauarbeiten an Göttinger E-Radschnellweg gehen weiter

Baustelle E-Radschnellweg Göttingen: Die Bauarbeiten werden fortgesetzt, nun an der Ecke Godehardstraße/Berliner Straße. Im Hintergrund das Gebäude des Verwaltungsgerichts. Foto: Kopietz

Göttingen. Die Bauarbeiten an Göttingens Fahrrad-Autobahn „E-Radschnellweg“ gehen weiter. Aktuell ist das zunächst letzte Stück von der Kreuzung Weender Tor bis zum Bahnhof an der Reihe.

Die Arbeiten an dem Verkehrsknotenpunkt Godehardstraße/Berlinerstraße haben jetzt begonnen und sollen bis zum 17. Mai beendet sein, wie die Stadt Göttingen mitteilt. Zunächst wird dort die freie Rechtsabbiegerspur zum Radweg und die Dreiecksinsel zur Fahrbahn umgebaut sowie die Straßendecke zum Teil saniert. Dort fällt für die Autofahrer bis zum 1. Mai auch eine Linksabbiegerspur weg.

Gebaut wird aber auch noch in anderen Bereichen des E-Radschnellweges, der noch einzigartig in Deutschland ist, nämlich an der Bahnhofszufahrt (ab 7. April) sowie der Krezung Goßlerstraße/Kreuzbergring nahe dem Uni-Campus (ab 13. April). Dort werden die Busse dann nicht mehr durch Goßlerstraße, sondern ersatzweise über die Robert-Koch-Straße fahren. Auch die Buslinien 91/92 sind betroffen. Alle Haltestellen an der Goßlerstraße können nicht angefahren werden.

Achtung: Auch das Parkhaus Goßlerstraße aus Richtung Norden ist dann über die übliche Zufahrt nicht zu erreichen. Die Bauarbeiten haben Auswirkungen auf den gesamten Verkehr. So werden Baustellenampeln versetzt aufgestellt, die die regulären Ampeln ersetzen. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Verkehrsbehinderungen auftreten können.

Der Göttinger E-Radschnellweg ist eines von 33 Projekten im Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen und wird mit einer Million Euro vom Bundesministerium für Verkehr unterstützt. Die Trasse kostet 1,8 Millionen Euro, die Stadt Göttingen zahlt 600.000 Euro, der Landkreis 120.000 Euro.

Das Projekt wird von der Universität Göttingen wissenschaftliche begleitet.

An der Zählstation Robert-Koch-Straße, nahe der Universitätsklinik waren in dieser Woche seit Jahresbeginn etwa 190 000 Radler vorbei gefahren. Das sind knapp 2400 pro Tag.

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