Bis November

Bauarbeiten im Maschmühlenweg: Behinderungen auf Pendler-Route

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Einbahnstraßenregelung ab dem 23. Mai auf dem Göttinger Maschmühlenweg: Dann muss man von Norden kommend über den Schützenanger fahren.

Göttingen. Bis November kommenden Jahres müssen Autofahrer ab Montag, 23. Mai, auf dem Göttinger Maschmühlenweg wegen Kanalbauarbeiten mit erheblichen Behinderungen rechnen – dazu Fragen und Antworten.

Welche Göttinger Straße ist betroffen?

Von den Bauarbeiten ist der Maschmühlenweg in Göttingen, die Verlängerung der Bundesstraße 3 von Northeim in Richtung Süden betroffen – eine der Hauptrouten für Pendler. Die Straße wird täglich von etwa 20 000 Fahrzeugen benutzt.

Warum sind die Kanalbauarbeiten notwendig?

Der Abwasserkanal unter der Straße stammt aus dem Jahr 1910 und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Außerdem gibt es Schäden in dem Kanal. Das aktuelle Projekt kostet 4,2 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr gab es bereits vorbereitende Arbeiten.

In welchem Abschnitt und wann laufen die Arbeiten?

Laut Göttinger Stadtverwaltung beginnen die Bauarbeiten zunächst auf dem südlichen Abschnitt des Maschmühlenweges zwischen Hildebrandstraße und Schützenanger. Dort entstehen ein neuer Regenwasserkanal, neue Geh- und Radwege sowie eine neue Fahrbahn. Start ist am Montag, 23. Mai. Die Arbeiten sollen Ende Oktober beendet sein.

Müssen Autofahrer mit Behinderungen rechnen?

Ja, insbesondere im Berufsverkehr. Ab 23. Mai gilt die Einbahnstraßenregelung. Wer in Richtung Norden fährt, kann den Maschmühlenweg während der gesamten Zeit als Einbahnstraße benutzen. Autofahrer Richtung Innenstadt müssen die Umleitung über den Schützenanger nehmen.

Wird es eine Winterpause geben?

Ja, die Arbeiten sollen von Dezember 2016 bis März 2017 ruhen. Dann wird nach den Plänen der Stadt der südliche Abschnitt bereits fertig sein.

Was passiert, wenn die Arbeiten im nördlichen Bereich zwischen Schützenanger und dem Abzweig zum Hagenweg beginnen?

Für den Neubau von Schmutz- und Regenwasserkanälen in diesem Bereich muss der Verkehr stadteinwärts über Hagenweg, Königsallee und Godehardstraße umgeleitet werden. Stadtauswärts (Richtung Norden) gilt dann weiter die Einbahnstraßenregelung.

Gibt es Möglichkeiten, die Baustelle zu umfahren?

Wer aus Richtung Norden (Bundesstraße 3) kommt, kann über den Autobahnzubringer Richtung Weende fahren und auf die Hannoversche Straße ausweichen. Außerdem gilt die Erschließungsstraße zum Güterverkehrszentrum, die vom Autobahnzubringer über die Abfahrt Gewerbegebiet Lutteranger zu erreichen ist, als wichtiger Geheimtipp für Pendler.

Sind auch Stadtbusse von der Umleitung betroffen?

Ja, die Linien 71 und 73. Sie fahren stadteinwärts nach der Haltestelle „Maschmühlenweg“ über den Schützenanger und folgen ab der Hildebrandstraße wieder der üblichen Linienführung. Direkt vor der Kreuzung Schützenanger/Hildebrandstraße wird eine Ersatz-Haltestelle eingerichtet. Stadtauswärts erfolgt keine Umleitung.

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