Bauarbeiten sind beendet: ICE fahren wieder auf der Schnellfahrstrecke Göttingen-Hannover

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Bahnhof Göttingen: Durch Bauarbeiten auf der Neubaustrecke mussten Reisende längere Fahrzeiten mit dem ICE in Kauf nehmen. Ab Samstag, 3. September, fahren die schnellen Züge wieder nach dem regulären Fahrplan.

Göttingen. Der Fahrgastverband Pro Bahn ist „ausgesprochen erleichtert“ darüber, dass der ICE-Bahnverkehr nach zehnwöchiger Bauzeit wieder zum Normalzustand zurückkehrt.

Seit Mitte Juli hatte die Deutsche Bahn auf der Schnellstrecke Göttingen-Hannover 19 Kilometer Gleis und zahlreiche Weichen erneuert. Die Bauarbeiten wurden jetzt rechtzeitig abgeschlossen. Deshalb befahren schon seit Donnerstag alle ICE- und IC-Züge wieder die Schnellfahrstrecke.

Wegen der Bauarbeiten mussten alle Züge die alte Strecke über Northeim und Kreiensen benutzen und waren etwa eine halbe Stunde länger unterwegs. Zahlreiche Anschlüsse, etwa nach Bremen, wurden gekappt. Vor allem Pendler verloren täglich eine Stunde auf der Hin- und Rückfahrt, heißt es in einer Mitteilung des Regionalverbandes von Pro Bahn.

Ab Samstag, 3. September, gilt dann wieder der reguläre Fahrplan mit den verkürzten Fahrzeiten von und nach Hannover, Bremen, Hamburg und Berlin.

Im April hatte es heftige Kritik an der Deutschen Bahn gegeben, weil zusätzlich zu den jetzt abgeschlossenen Bauarbeiten kurzfristig zusätzliche Arbeiten am Schotterbett an der 25 Jahren alten Schnellstrecke notwendig waren. Weitere Bauarbeiten sind für den Sommer kommenden Jahres geplant. 

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