15.000 Besucher erwartet

Baumesse in der Göttinger Lokhalle bleibt auf Wachstumskurs

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Nachhaltig bauen mit Lehmsteinen: (von links) Bürgermeister Ulrich Holefleisch, Messe Marketingleiter Tim Erlei, Messe-Projektleiterin Sarah Bootsmann, Küchenspezialist und Tischler Stefan Ebbecke, Finanzierungsberater Michael Schieve, Malermeister Henning Bremer und Messe-Geschäftsführer Udo Erlei.

Göttingen – Die noch bis Sonntag, 17. Februar, geöffnete Baumesse in der Göttinger Lokhalle bleibt auf Wachstumskurs. „Wir hoffen, dass wie bei unserer vierten Messe die Grenze von 15.000 Besucher knacken“, sagte Tim Erlei, Marketingleiter der BaumessE GmbH aus Münster, die die Ausstellung organisiert.

Im vergangenen Jahr war es ein ganz knappes Rennen. Nur 200 Besucher fehlten zur magischen Grenze. In diesem Jahr strömten die Besucher bereits am Vormittag des ersten der drei Messetage in die Lokhalle – angelockt offenbar von den mittlerweile 180 Ausstellern, die sich mit allen Fragen rund um den Bau beschäftigen.

„Auf der Warteliste standen dieses Jahr noch zehn weitere Aussteller, obwohl es angesichts der brummenden Baukonjunktur schon eher schwierig geworden ist, Aussteller zu bekommen“, freute sich Tim Erlei über die Resonanz. „Wir überlegen jetzt, im kommenden Jahr die Messe auf noch größere Füße zu stellen.“

Göttingens Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne) mahnte beim offiziellen Eröffnungsrundgang an, die Nachhaltigkeit beim Bauen nicht zu vergessen. Als Beispiel nannte er Verbundmaterialien, die nicht wieder verwendet werden könnten, sondern entsorgt werden müssten. „40 Prozent der CO2-Emissionen stecken in unseren Häusern.“

Es sei ein Unding, dass Gebäude wie die Göttinger Stadthalle oder die Bettenhäuser der Uni-Klinik nach einer Nutzungsdauer von nur 50 Jahren abgerissen werden müssten. „Wir haben in Göttingen Fachwerkhäuser, die seit Jahrhunderten stehen.“

Der Geschäftsführer der BaumessE GmbH, Udo Erlei, erklärte, gerade im privaten Bereich würde im Vergleich zu früheren Jahren stark auf Nachhaltigkeit geachtet.

Große Themen sind nicht nur der Neubau, sondern auch Renovierung, Sanierung, Wohnen und Energiesparen. Vor allem am ersten Tag kamen die Interessenten teils schon mit fertigen Plänen, um sich einen Überblick über Angebote und Preise zu verschaffen. Udo Erlei: „Oft werden bei uns die ersten Kontakte geknüpft und später kommt es zum Vertragsabschluss.“

Das Unternehmen mit Sitz in Münster richtet die Baumesse jährlich in Offenbach, Rheda-Wiedenbrück, Braunschweig, Göttingen, Darmstadt, Pforzheim, Hofheim, Bad Kreuznach, Kalkar am Niederrhein, Mönchengladbach und Bad Dürkheim aus.

Die Messe in der Lokhalle ist am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro.

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