Ausbau des E-Radschnellwegs

Baustelle an der Groner Landstraße in Göttingen sorgt für Chaos

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Verkehrschaos: Weil der Abzweig von der Berliner Straße in Richtung Groner Landstraße gesperrt wurde, bilden sich dort die links im Bild zu sehenden Rückstaus.

Göttingen. Die Bauarbeiten zur Vorbereitung für den Ausbau des E-Radschnellwegs in Göttingen starten an der Groner Landstraße – und sorgen dort für Stau und Chaos. 

Montagvormittag, kurz vor zwölf Uhr: Eigentlich ist der Berufsverkehr schon längst abgeebbt – trotzdem geht rund um die Berliner Straße nicht viel. Ein Notarztwagen quält sich mit Blaulicht durch die Schlangen wartender Autos.

Mancher Fahrer möchte auf die Groner Landstraße in Richtung Kassel abbiegen, doch das geht nun nicht mehr. „Vorbereitende Arbeiten“ für den Ausbau des E-Radschnellwegs, wie es die Stadt ausdrückt, sind der Grund für den Stau.

Längere Bauzeit

Und das Ganze erledigt sich nun mal nicht innerhalb von zwei Tagen. „Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen“, heißt es in der Pressemitteilung aus dem Rathaus weiter. Und zwar voraussichtlich bis zum 15. April. An diesem Tag endet nämlich der Rückbau der Abbiegespur. 

Wer sich nun auf der Berliner Straße befindet, wird von Baustellenbegrenzern daran erinnert, dass es momentan nur drei Fahrspuren gibt, ehe wegen der erforderlich Fräs- und Asphaltarbeiten „an drei bis vier Tagen lediglich zwei Fahrspuren“ befahren werden können.

Weitreichende Umleitung

Der Verkehr wird deswegen schon an der Kreuzung Godehardstaße umgeleitet: Von der Berliner Straße geht es für Autofahrer in die Godehardstaßé und die Bahnhofsallee hin zur Groner Landstraße und Kasseler Landstraße. „Wer dieser Umleitung nicht folgt, muss von der Berliner Straße geradeaus weiter über die Route Rosdorfer Weg, Rosdorfer Kreisel und Jheringstraße in die Groner Landstraße fahren“, lautet die schriftlich verfasste Alternative. 

Fußgänger und Radfahrer, für die der E-Radschnellweg momentan an der Einfahrt des Busbahnhofs endet, haben deutlich mehr Glück. Sie werden provisorisch durch den Baustellenbereich am neuen Hotel vorbei sowie durch den Kreuzungsbereich der Groner Landstraße geführt.

Der Bagger ruht: Anfang der Woche wurde an der Kreuzung Otto-Hahn-Straße/Stumpfe Eiche nicht gebaut.

Anders sieht es ein paar Kilometer weiter in Weende-Nord aus. Wenige hunder Meter vor der Polizeiinspektion Göttingen ist es an diesem Vormittag menschenleer. Schon am 19. Februar hatte man dort begonnen, das Grundgerüst für die Weiterführung des Radschnellwegs Richtung Norden nach Bovenden zu legen. Die Arbeiten sollen hier insgesamt etwa noch drei Wochen andauern.

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