Staubilanz

Baustellen auf der Autobahn 7 erfordern viel Geduld von niedersächsischen Autofahrern

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Stillstand auf der A7: Ein Stau bei Schwarmstedt. 

Der ADAC hat seine Staubilanz für 2019 veröffentlicht. Für Niedersachsen summierten sich die Kilometer laut des Automobilclubs auf 136 864.

Auffällig: Eine Autobahn ist gleich mit mehreren Abschnitten unter den staureichsten Strecken zu finden. Hier noch mehr Zahlen des Automobilclubs:

7 wie Autobahn 7: Fünf der sechs staureichsten Abschnitte in Niedersachsen 2019 sind auf der A7 zu finden. Die Ursache sind fast immer Baustellen. Während Staulänge, -dauer und -anzahl auf A1 und A2 deutlich geringer ausfielen als im Vorjahr, gingen die Zahlen auf der A7 nach oben.

550 Tage, als 13 200 Stunden verbrachten Fahrzeuge auf der niedersächsischen A7 im Stau, das sind etwa 84 Tage (2022 Stunden) mehr als noch 2018. Am längsten mussten Autobahnnutzer an Fronleichnam in der „Blechlawine“ ausharren: 329 Staustunden gab es allein in Niedersachsen.

1378 Kilometer Stau auf niedersächsischen Autobahnen wurden am Sonntag, 4. August 2019, gezählt. Es war der staureichste Tag des Jahres – und der erste Sonntag, an dem alle Bundesländer Sommerferien hatten.

44 924 – so viele Kilometer Stau kamen 2019 auf niedersächsischen Strecken der A7 zusammen, aufgeteilt auf 14 851 Staus. Der Abschnitt Hannover – Hamburg nimmt im bundesweiten Ranking der Bereiche mit den meisten Stau-Kilometern Paltz vier ein.

55 189 Staus – mehr als 6000 weniger als im Vorjahr – gab es 2019 auf den niedersächsischen Autobahnen. Die Zeit, die Verkehrsteilnehmer im stehenden Fahrzeug verbringen mussten, blieb mit 1810 Tagen (43 442 Stunden) aber gleich. Den „Super-Stau“ des Jahres gab es am 4. August mit 24 Kilometern Länge auf der A7 zwischen Westenholz und dem Dreieck Hannover Nord.

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