Behinderte präsentieren bunte Bilderwelten

Künstlerisches Potential: Fotoarbeiten von Behinderten in den Göttinger Werkstätten wie dieses Werk werden im Herbst in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert. Foto: nh

Göttingen. Das künstlerische Potential von Menschen mit Behinderung sichtbar zu machen und zu fördern, steht im Mittelpunkt eines von der Aktion Mensch geförderten Projekts „Die Göttinger Werkstätten als vielfältige Bilderwelt – vom Foto zur Präsentation“.

17 Schüler der Göttinger Berufsbildenden Schulen III und elf Mitarbeitende der Göttinger Werkstätten nahmen am Praxisteil des Projekts teil. Menschen mit Behinderungen, die in den Göttinger Werkstätten tätig sind, erstellen dabei Fotos für eine öffentliche Ausstellung. Die Berufsschüler, die im ersten Ausbildungsjahr zum Heilerziehungspfleger sind, stehen ihnen dabei beratend und unterstützend zur Seite. Um sie auf diese Aufgabe vorzubereiten erhielten die Schüler vom Verein Blickwechsel eine intensive Einführung in die Medienpädagogik sowie in Fototechnik und Bildbearbeitung. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB).

Für die Teilnehmer aus den Göttinger Werkstätten, so die LEB, stellte es eine besondere Würdigung ihres Alltags dar, aber auch eine Auseinandersetzung mit neuen Medien, ihre eigene Lebenswelt per Bildbearbeitung am PC zum Ausdruck zu bringen. Für LEB-Bereichsleiterin Cornelia Lüer-Hempfing ist das Projekt „ein Stückchen gelebte Inklusion“.

Vom 13. bis zum 23. Oktober werden die bunten Bilderwelten von Behinderten in einer öffentliche Ausstellung in den Räumen der Sparkasse Göttingen präsentiert.

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