Politischer Abend

Bei Göttinger Institut: Vortrag über polnischen Patriotismus

Göttingen – Einen Vortrag zum Thema „Ein Aufmarsch von Patrioten?“ – über die Geschichte, Perzeption und Teilnehmer des Unabhängigkeitsmarsches in Warschau hält Dr. Piotr Kocyba. Hierfür kooperiert die Deutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen mit dem Göttinger Institut für Demokratieforschung.

Die Veranstaltung in der Bibliothek des Instituts für Demokratieforschung, Weender Landstraße 14, beginnt am Freitag, 18. Oktober, um 19.15 Uhr.

Seit Jahren gilt der Unabhängigkeitsmarsch in Warschau als die größte Demonstration Polens und größte rechte Demonstration weltweit. Dabei hat die regelmäßige Veranstaltung einen rasanten Wandel erlebt. Zum hundertsten Jubiläum der Unabhängigkeit Polens (2018) haben an dem Marsch, der aus einer Mischung zwischen einem offiziellen Teil, angeführt von Premierminister und Präsident, und dem Original des Unabhängigkeitsmarsches bestand, knapp 240 000 Menschen teilgenommen.

Referent Dr. Piotr Kocyba war vor Ort und hat Teilnehmer befragt. Auf dieser Grundlage wird er versuchen zu erklären, wer sich weshalb dem Marsch anschließt.

Dr. Piotr Kocyba studierte Politikwissenschaften und Slavische Philologie an der Universität in Regensburg, promovierte zum Status des Idioms der Oberschlesier an der TU Dresden und arbeitet an der TU Chemnitz am Lehrstuhl für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas. Seit November 2018 realisiert er das Projekt „Zivilgesellschaftlicher Aufruhr in Polen“, das ihm erlaubt, finanziert durch das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung), bis Oktober 2021 Teilnehmer von bis zu 16 Demonstrationen in Warschau zu befragen. 

Rubriklistenbild: © Omar Marques/SOPA Images via ZUM

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