Berufsmesse in der UMG: Hunderte Schüler informierten sich

Hat ihre Traumausbildung gefunden: Emily Meyer (rechts). Von den Azubis Michelle Giller (links) und Miriam Dyck erhält sie Informationen über den Beruf der Biologielaborantin. Foto: Voß

In einen Ort des Informierens und Ausprobierens verwandelte sich die Osthalle der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Zum elften Mal fand hier der "Tag der Ausbildung" statt.

Wo sonst eifrig gelehrt und gelernt wird, hatten Schüler aus der Region Südniedersachsen einen Tag lang Gelegenheit, sich über die 28 Ausbildungsberufe zu informieren und im Gespräch mit Auszubildenden und Ausbildern erste Kontakte zu knüpfen.

„Ich glaube, ich habe meinen Traumjob gefunden“, strahlte denn auch die 17-jährige Emily Meyer, während sie am Stand der Biologie-Laboranten begeistert die aufgebauten Mikroskope betrachtete. Gemeinsam mit ihrer Familie war sie aus Thüringen angereist, um sich über eine naturwissenschaftlich geprägte Ausbildung an der UMG zu informieren.

Dass die jungen Besucher mitunter große Distanzen zurücklegen, um an der UMG einen Beruf zu erlernen, ist für die UMG- Personalentwicklerin Christa Robrecht nicht ungewöhnlich. So sei die UMG mit 8635 Mitarbeitern und rund 600 Ausbildungsplätzen nicht nur größter Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region, sondern mit 28 verschiedenen Ausbildungsberufen auch attraktiv bei vielen Ausbildungsplatzsuchenden.

Robrecht: „Unser Angebot reicht von den medizinischen Berufen wie der Zahnmedizinischen Fachangestellten über kaufmännische Ausbildungen bis hin zum Tierpfleger und technischen Ausbildungen wie dem Elektroniker oder Mechatroniker. Das lockt auch junge Erwachsene aus München oder Hamburg.“

Besonders beliebt seien unter den Schülern momentan vor allem kaufmännische Ausbildungen im Gesundheitswesen, in Laboren und im Bereich der Tierpflege. Kaum nachgefragt würden dagegen Ausbildungen in technischen Handwerksberufen wie dem Elektroniker oder als Anlagenbauer für Kältetechnik. „Diesen Jobs haftet das Image an, sie seien langweilig und schlecht bezahlt“, erklärte Christa Robrecht, „Doch gerade im Arbeitsalltag der UMG wird ein Job nie langweilig.“

Besonders beliebt seien jedoch duale Ausbildungen im kaufmännischen Bereich, in denen nicht nur praktisch gelernt sondern auch ein Bachelorstudium absolviert wird, fügte Personalentwicklerin Barbara Waldeck hinzu.

Dass sich dieser Einsatz lohnt, zeigt die hohe Übernahmequote von Azubis in den UMG-Betrieb nach Ende der Ausbildung. „Wir haben bis jetzt immer für jeden einen Platz gefunden, der zu uns passt und zu uns will“, betont die Personalentwicklerin.

Noch bis zum 15. Januar 2017 haben Interessierte die Möglichkeit, sich an der Universitätsmedizin Göttingen für eine 2017 beginnende Ausbildung zu bewerben.

Weitere Infos gibt es im Internet unter

www.med.uni-goettingen.de.

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